«Meth-Wohnung» geht für über zwei Millionen Franken weg
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Die Wohnung des Crystal-Meth-Herstellers in Oberägeri wurde versteigert. (Bild: Google Street View)

Oberägerer Wohnung kam unter den Hammer «Meth-Wohnung» geht für über zwei Millionen Franken weg

2 min Lesezeit 1 Kommentar 29.08.2019, 06:50 Uhr

Am Ende setzte sich ein Vertreter einer Investmentfirma durch: Er bekam den Zuschlag für die in die Schlagzeilen geratene Wohnung des Crystal-Meth-Tüftlers in Oberägeri.

Aufgedeckt wurde die Sache im Mai 2018: Die Polizei fand im Untergeschoss der Oberägerer Wohnung eines Norwegers ein Drogenlabor und mehrere Behältnisse mit Substanzen, aus denen sich die synthetische Droge Crystal Meth herstellen lässt (zentralplus berichtete).

Der Investmentbanker produzierte gemeinsam mit seiner Frau 40 Gramm Crystal Meth. Dieses soll er auch verkauft haben. Dem Norweger und seiner Frau wurde vom Zuger Strafgericht eine bedingte Freiheitsstrafe von sechs Monaten auferlegt. Während der Banker eine Geldstrafe von 65 Tagessätzen zu je 30 Franken auf sich nehmen musste, wurde die Frau gar zu 155 Tagessätzen verurteilt. Des Landes verwiesen wurden sowohl er, als auch die thailändische Frau. Das Urteil wurde ans Obergericht weitergezogen.

Versteigerung dauerte 25 Minuten

Am Mittwoch versteigerte das Betreibungsamt Ägerital nun die 160 Quadratmeter grosse Wohnung des Norwegers im schicken vier-Familien-Haus. Dies auf auf Verlangen der Grundpfandgläubigerin einer Bank, der er zwei Millionen Franken schuldet. Im Vorfeld wurden die vier zu versteigernden Flächen insgesamt auf einen Wert von 2,425 Millionen Franken geschätzt (zentralplus berichtete).

Rund 25 Personen waren an der Versteigerung dabei, unter anderem bot auch die UBS mit, wie die «Zuger Zeitung» schreibt. Ein Mann einer Ostschweizer Investmentfirma bekam schliesslich nach 25 Minuten den Zuschlag für 2,28 Millionen Franken.

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1 Kommentare
  1. Markus, 29.08.2019, 09:26 Uhr

    Hallo Redaktion

    Sie haben schon in mehreren Berichten geschrieben dass die » seine Frau» des Beschuldigten ebenfalls verurteilt wurde. Stimmte es wirklich, dass die betreffende Person «seine Frau» ist oder war? ev. auch nur eine Bekannte?

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