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Der Ansturm am ersten Street Food Market in der Lindenstrasse war gross. (Bild: jav)

Street Food Market in der Lindenstrasse Mehr Platz für den zweiten Gang

3 min Lesezeit 11.09.2015, 12:02 Uhr

Der erste Street Food Market in der Lindenstrasse war ein voller Erfolg. Gerade mal drei Monate später startet die zweite Ausgabe der Schlemmerei. Die Organisatoren haben einige Änderungen vorgenommen – und für diese Ausgabe mehr Platz zur Verfügung.

Schlemmen, bis der Arzt kommt. Am Freitag, dem 18. September, ist es so weit, wenn die zweite Ausgabe des Street Food Markets «Streat» in der Lindenstrasse stattfindet. 30 Zentralschweizer Produzenten und Restaurants werden am Wochenende vom 18. und 19. September ihre Speisen und Getränke zum Probieren anbieten. Dabei haben die Organisatoren – die «Sinnvoll Gastro» – einige Änderungen vorgenommen im Vergleich zum ersten «Streat» von Ende Juni 2015 (zentral+ berichtete). Damals stürmten gegen 2’500 Hungrige in die kleine Lindenstrasse.

«Einerseits starten wir am Freitag früher, weil der Ansturm beim letzten Mal doch sehr gross war und er dieses Mal kaum kleiner sein wird», erklärt Klaus Oberholzer, Kommunikationsverantwortlicher der «Sinnvoll Gastro». Andererseits dürfen die Besucher auch bei den Foodstands mit drei bis vier Angebotsänderungen rechnen. «Neu dabei sind beispielsweise der ‹Chäs Chäller› und das Restaurant ‹Barbès›», so Oberholzer.

Tibits ist neu mit dabei

Zudem konnten die Organisatoren einen wichtigen Player an Bord holen, der im Herbst ein Lokal in Luzern eröffnen wird. «Tibits wird dieses Jahr auch dabei sein, was vom Angebot sehr gut zum Street Food Market passt.» Schlussendlich sei aber auch das Essensangebot der bisherigen Aussteller angepasst. «Die angebotenen Leckereien sind natürlich saisonal und werden daher anders sein als bei der ersten Ausgabe», erklärt Klaus Oberholzer. Wer allerdings dieses Jahr fehlen wird, ist der Gastrobetrieb des Schlosshotels Gütsch. «Der Chefkoch ist derzeit in den Ferien, weshalb das Gütsch dieses Mal nicht vertreten ist.»

Leichte Änderungen hätten sie auch beim Abfallkonzept vorgenommen. «Logistisch wollen wir den Ständen mehr Platz bereitstellen und auch mehr Abfallkübel zur Entsorgung bereitstellen. Bezüglich Foodwaste haben wir bereits beim ersten Street Food Market gute Erfahrungen gemacht. Die Anbieter werden aufgefordert, kleine Portionen anzubieten.» Es gehe dabei nicht darum, bereits nach dem ersten Stand satt zu sein, sondern Lust auf mehr zu bekommen.

«Die Veranstalter haben 30 Quadratmeter mehr Platz zur Verfügung.»

Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen

Viel Besucher und wenige Parkplätze

Wurden die städtischen Auflagen für das zweite «Streat» angepasst? «Die Veranstalter haben 30 Quadratmeter mehr Platz zur Verfügung», erklärt Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen, auf Anfrage. Ansonsten sei die Stadt mit der ersten Durchführung sehr zufrieden gewesen, weshalb die Auflagen mehrheitlich identisch geblieben seien. «Die Organisatoren haben sich desweiteren dazu verpflichtet, im Austausch mit den VBL zu stehen. Deshalb, weil das Besucheraufkommen sehr gross war und es wenige Parkplätze zur Verfügung hat», so Lütolf.

Musik wird es erneut geben

Wovon die Besucher allerdings Ende Juni eher genug hatten, war die House-Musik. Viele Leute hat die laute und «unpassende» Musik gestört. «Wir haben das schon vernommen. Es wird wieder einen DJ geben, der den Anlass musikalisch untermalt – allerdings nicht mehr sechs Stunden lang», sagt der Kommunikationsverantwortliche und fügt an: «Jeden Musikgeschmack können wir halt nicht treffen.»

«Weit über 100 Anfragen bestätigen uns in unserem Konzept.»

Klaus Oberholzer

Weit über 100 Anfragen

Die gute Stimmung liesse sich jedoch dadurch nicht verderben. «Wir haben mindestens 100 Anfragen erhalten. Das bestätigt uns in unserem Konzept», so Klaus Oberholzer. Insgesamt werden 30 Produzenten und Restaurants aus der Zentralschweiz mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten die hungrigen Mäuler stopfen. Knapp zwanzig Aussteller waren bereits seit der ersten Ausgabe fix für das zweite «Streat» gesetzt.

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