MAZ-Chef «überrascht» vom NLZ-Abgang

1 min Lesezeit 21.02.2016, 19:53 Uhr

Der Chef der Luzerner Journalistenschule habe den Abgang Bornhausers nicht erwartet. Er sieht aber auch eine Chance für die regionale Berichterstattung.

Diese «drastische Massnahme» habe MAZ-Direktor Diego Yanez überrascht, schreibt das «SRF-Regionaljournal»: Er habe zwar erwartet, dass die NZZ die Zusammenarbeit beider Blätter intensiviere, um Kosten zu optimieren. «Aber die NLZ ist wirtschaftlich erfolgreich und lieferte der NZZ regelmässig Gewinn ab, deshalb habe ich nicht mit diesem Schritt gerechnet.»

Yanez sieht einige Herausforderungen für die Neue Luzerner Zeitung. «Der überregionale Teil der zwei Titel soll ja zentral produziert werden, das ist ein beschwerlicher und anspruchsvoller Weg.» Schliesslich müssten beide Zeitungen nationale Themen weiterhin auch aus regionaler Sicht beleuchten können.

Dass sowohl in St. Gallen wie auch in Luzern künftig regionale Leiter die lokalen Ressorts führen sollen, könne auch eine Möglichkeit für Verbesserung sein, sagt Yanez. «Das kann durchaus eine Chance für die Regionalberichterstattung sein. Allerdings ist noch offen, ob auch hier gespart werden soll.» Im Moment mache er sich aber um die regionale Berichterstattung am wenigsten Sorgen.

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