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Massiver Aderlass im Stadtrat Sursee
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Der Stadtrat Sursee. Von links: Heidi Schilliger Menz, Stadtschreiber Bruno Peter, Jolanda Achermann Sen, Beat Leu, Michael Widmer und Bruno Bucher. (Bild: zvg)

Mindestens drei Rücktritte Massiver Aderlass im Stadtrat Sursee

2 min Lesezeit 18.09.2019, 17:00 Uhr

Im Frühling 2020 finden im ganzen Kanton Gemeinderatswahlen statt. Spannend dürfte es in Sursee werden. Mindestens drei amtierende Stadträte haben genug.

In Sursee stellt sich nur FDP-Bildungsvorsteherin Heidi Schilliger Menz für eine weitere Legislatur zur Verfügung. Sie wirkt seit 2013 im Stadtrat. «Nach wie vor bin ich sehr motiviert, mich für die äusserst vielfältigen Aufgaben und Themen auf kommunaler Ebene wie auch in der regionalen Zusammenarbeit zu engagieren und diese mitzugestalten», sagt Heidi Schilliger Menz. «Zudem ist es mir ein grosses Anliegen, einige anspruchsvolle Projekte, die ich in den vergangenen Jahren aufgegleist habe, gemeinsam mit engagierten Menschen weiterzuführen. Auch erachte ich es als wichtig, in einer Situation des grossen Wechsels eine gewisse Kontinuität zu gewährleisten. Auf all dies freue ich mich!»

Der Stadtpräsident Beat Leu gibt auf Legislaturende seinen Rücktritt bekannt. Er gehört dem Stadtrat seit 2013 an und sagt: «Man soll gehen wenn’s am Schönsten ist. Nach gut sechs interessanten und tollen Jahren habe ich mich zusammen mit der CVP entschieden, für neue Kräfte Platz zu machen.»

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Der Bauvorsteher Bruno Bucher (FDP) wird nach zwölf Jahren aus dem Stadtrat austreten. «Wie ich bereits bei den Wahlen vor vier Jahren angekündigt habe, werde ich meinen Sitz im Stadtrat am Ende der laufenden Legislatur einer jüngeren Kraft überlassen. Es war ein Privileg, in dieser spannenden und herausfordernden Zeit aktiv an der Entwicklung von Sursee mitgewirkt zu haben.»

Der Finanzvorsteher Michael Widmer (CVP) tritt nach einer Legislatur zurück. «Der Entscheid fällt mir sehr schwer. Sehr gerne hätte ich noch einmal kandidiert. Nach dem überraschenden und plötzlichen Tod meines Geschäftspartners kann ich die nötigen zeitlichen Ressourcen jedoch nicht mehr aufbringen.»

Die Sozialvorsteherin Jolanda Achermann (SP) wirkt seit 2013 im Stadtrat. Ob sie sich erneut für die Wahlen zur Verfügung stellen wird, ist noch offen. «Aktuell bin ich im Gespräch mit der Parteileitung».

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