Marco Rima tritt bei Corona-Demo auf
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Hält sich mit Kritik nicht zurück: Marco Rima. (Bild: Samuel Schalch)

Zuger Komiker als Corona-Skeptiker Marco Rima tritt bei Corona-Demo auf

2 min Lesezeit 5 Kommentare 17.09.2020, 19:40 Uhr

Am Samstag findet in Zürich eine Kundgebung des Corona-kritischen Vereins «Bürgerforum Schweiz» statt. Mit dabei: Der Zuger Komiker Marco Rima.

«Friedvolles Einstehen für unsere Grundrechte & Demokratie» steht auf dem Einladungsflyer der Organisation Bürgerforum Schweiz. Am Samstag soll in der Stadt Zürich eine Kundgebung mit anschliessender Demo stattfinden, die vom Turbinenplatz zum Platzspitz führen soll. Als Stargäste der Veranstaltung wird nebst Satiriker Andreas Thiel auch der Zuger Comedian Marco Rima aufgelistet.

Rima äusserte sich bereits mehrmals kritisch zur Corona-Situation in der Schweiz. Seit April in diversen Beiträgen auf seiner Facebook-Seite. «Der gesunde Menschenverstand wird ausser Kraft gesetzt und die Fähigkeit der Eigenverantwortung von einer politischen Elite so bekämpft, dass man schon fast glauben möchte, nur noch von rücksichtslosen Idioten umgeben zu sein», schrieb er beispielsweise in einem Beitrag von Ende August.

Zuletzt fiel er bei einem Auftritt in Roger Schawinskis Radiosendung «Doppelpunkt» auf. Seine Ansichten werden generell geteilt aufgenommen. Während auf Facebook viele Fans ihre Sympathien bekunden und die Beiträge teilten, so wird – im Hinblick auf das Radio-Interview bei Schawinski – beim «Tagesanzeiger» von einer Selbstdemontage gesprochen. Seine Teilnahme an der Kundgebung vom Samstag dürfte die Wogen wohl nicht gerade glätten.

Über «Bürgerforum Schweiz»

Der Verein «Bürgerforum Schweiz» setzt sich gemäss Website unter anderem aus mehreren Corona-kritischen Organisationen und Impf-Gegnern zusammen. Vereinspräsident und SVP-Gemeinderat Daniel Regli sei gemäss «Tagesanzeiger» wegen homophoben Äusserungen zum Rücktritt aufgefordert worden und auch Mitorganisator von «Marsch fürs Läbe», einem Verein, der sich gegen Abtreibungen ausspricht.

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5 Kommentare
  1. mebinger, 24.09.2020, 17:18 Uhr

    Es fängt wieder von vorne an

    Seit März 2020 kann man beim BAG nachlesen, das nicht zwischen Influenza und Corona unterschieden wird. Schon damals machte mir dieser unsägliche verantwortungsloser Dilettantismus extrem Mühe, aber ich tröstete mich notdürftig damit, dass unsere Gesellschaft eh am Kollabieren sei und den Bezug zur Natur durch Anbetung der Gesundheit als Göttlichkeit so verloren hat, dass sie die Realität nicht mehr zu erkennen vermag. Dieses Festhalten absolut nichtssagenden absoluten Zahlen ohne sie in Relation zu irgend etwas zu setzen war zwar schon damals bedenklich und das völlige Versagen einer Experten-und Regierungshörigen Medienlandschaft erstaunte mich eigentlich am Wenigsten. Jeder, der auch nur einigermassen denken konnte und mit ganz wenig Intelligenz gewappnet war, musste wissen, dass spätestens im Herbst die Zahlen nach oben schnellen werden. Ich ging davon aus, dass nach anfänglicher Hysterie das Denken weder einsetzt und die Vernunft zurückkommt. Ich litt mental unter diesen völlig überflüssigen und absolut schädlichen Massnahmen, wohlwissend, dass ich zwar in meinen Werten enttäuscht werde, aber nicht in meiner Handlungsfähigkeit, da ich Massenveranstaltungen eh meide. Mit erheblichem Aufwand versuchte ich mich psychisch einigermassen über Wasser zu halten. Ich zog meine Konsequenten und beendete alle mein freiwilliges Engagement für diese kranke Gesellschaft. Ich war fest überzeugt, dass spätestens Ende Sommer auch der Letzte Hysteriker merken wird, dass wir komplett überreagieren und diese Massnahmen alles zerstören, aber völlig nutzlos sind. Jetzt muss ich merken, dass die sechs Monte von den Entscheidungsträgern nicht genutzt wurde, um sich mit den allereinfachsten Fakten zu beschäftigen und wieder auf die Virologen reinfallen. Welche nur warnen ohne jegliche Übersicht zu haben und keinerlei Verantwortung für ihr Handeln tragen müssen. Die Kantonsregierungen fangen wieder an die Massnahmen zu verschärfen und ich muss mich fragen, mit wieviel Verantwortungslosigkeit Politiker hantieren dürfen bevor das Volk aufsteht und für Ordnung sorgt. Für mich persönlich gilt es, ich muss mich jetzt schleunigst gegen ein weiteres Tief zu wappnen. Die Corona-Politik und die Unterwürfigkeit der Bevölkerung sowie das Handeln der Politiker hat schon jeglichen Glauben in mir, an die Gesellschaft zerstört. Ich weiss gar nicht, was in mir noch kaputt gehen könnte und wie tief unsre Politiker noch sinken können, bevor sie erwachen und Fakten zur Kenntnis nehmen. Gut ich habe schon viel überlebt, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Ich lasse mich aber nicht durch dieses völlig unverständliche Handeln einer zu tiefst kranken und verängstigten Gesellschaft mein Leben nicht ruinieren, da habe schon andere versucht und das werdet ihr Politiker auch 2020 nicht schaffen. Aber, dass ich Euch inzwischen verachte, das wird sich wohl nicht mehre ändern

  2. Bider Fritz, 19.09.2020, 18:56 Uhr

    Jeder hat das Recht seine Meinung zu äussern. Was sich M. Rima da leistet, dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Ich habe selber in der Familie erlebet was dieses Virus anrichten kann.
    Wahrscheinlich ist M. Marci Rima aber einer der Ersten der die Zahlungen des Bundes (Steuerzahler) entgegen nimmt? Er sollte sich ein Beispiel an der Aussage von P. Weber nehmen.
    Der hat alles gesagt was über diese Leute gesagt werden muss.
    Konsequenz für mich ist, dass ich sicher nie mehr eine Veranstaltung von M. Rima buchen werde.

    1. mebinger, 24.09.2020, 17:20 Uhr

      Einzelfälle gibt es immer und sie sind tragisch, dürfen jedoch nicht zur Einengung der Persönlichkeitsrechte missbraucht werden

  3. Baldo Juhu, 19.09.2020, 12:24 Uhr

    Das Grundgesetz sagt: Jeder hat das Recht, ungehindert in Wort, Schrift oder Bild seine grenzenlose Dummheit unter Beweis zu stellen. Warum nur machen da so viele einen zwanghaften Gebrauch davon?

  4. Andreas Peter, 18.09.2020, 09:18 Uhr

    Es braucht Mut, sich heute gegen den linken bis bereits linksextremen sog. „Mainstream“ zu positionieren.
    Meinen Respekt haben kritische Menschen wie Herr Rima.

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