Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
Luzerns Stapi reist nach Sibirien
  • Politik
Beat Züsli reist nach Krasnojarsk. (Bild: Montage les )

Er wird mit einer Fahne zurückkommen Luzerns Stapi reist nach Sibirien

3 min Lesezeit 08.03.2019, 17:43 Uhr

Auf Potsdam folgt Krasnojarsk. Von Amtes wegen verreist der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli zum zweiten Mal ins Ausland. Hintergrund ist die Winteruniversiade, welche in zwei Jahren in die Zentralschweiz kommt.

Über 6’000 Kilometer von Luzern entfernt, im tiefsten Sibirien, liegt die Stadt Krasnojarsk. Diesen Freitag reist der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli dorthin. Am kommenden Mittwoch kommt er wieder zurück.

Grund der Reise: In Krasnojarsk findet aktuell die Winteruniversiade, eine Art Olympiade für Studenten, statt. Dieser Grossevent wird in zwei Jahren in der Zentralschweiz stattfinden, die Stadt Luzern amtet als Host-City. «Anlässlich der Schlussfeier am Dienstag wird traditionsgemäss die Fahne von der aktuellen an die nächste Host-City übergeben», so Züsli. Zudem wird der Luzerner Stadtpräsident an einem Treffen mit dem Bürgermeister von Krasjonarsk Sergei Eremin teilnehmen.

Unterstütze Zentralplus

Es ist Züslis zweite Auslandsreise: «Im Mai 2017 war ich anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Luzern-Potsdam für einige Tage in Potsdam.»

Der 55-Jährige hat sich schon Gedanken darüber gemacht, welche Worte er während der Abschiedszeremonie ans Publikum richten wird: «Ich werde etwas zu meinen Eindrücken der Winteruniversiade in Krasjonarsk sagen und dann aufzeigen, in welch schöner und sportbegeisterter Umgebung die Winteruniversiade 2021 in Luzern und der Zentralschweiz stattfinden wird.»

Delegation von 43 Leuten in Russland

Beat Züsli reist nicht alleine nach Sibirien. «Insgesamt werden 43 Personen aus dem Zentralschweizer Organisationskomitee in Krasnojarsk vor Ort sein, wobei einige Vertreter mit anderen Organisationen nach Russland gereist sind», erklärt Urs Hunkeler, Geschäftsführer der Universiade 2021. Ein Hochschulpraktikant befinde sich zum Beispiel einen ganzen Monat in Russland. «Er gewinnt damit äusserst wertvolle Eindrücke für die künftige Arbeit in unserem OK.»

Die Zentralschweizer Delegation um Geschäftsführer Urs Hunkeler (rechts) präsentieren die Fortschritte begleitet von Swiss-Olympic-Direktor Roger Schnegg.

Die Zentralschweizer Delegation um Geschäftsführer Urs Hunkeler (rechts) präsentieren die Fortschritte begleitet von Swiss-Olympic-Direktor Roger Schnegg.

(Bild: zvg)

Hunkeler befindet sich bereits vor Ort und zeigt sich beeindruckt. «Die Wettkämpfe wurden auf allerhöchstem Niveau organisiert, mit Olympischen Spielen als Massstab und durchaus auch zu vergleichen.» Insgesamt sei die Winteruniversiade zum Anlass genommen worden, eine ganze Region zu entwickeln. «Sehr positiv überrascht sind wir von der unglaublichen Stimmung in den Stadien. Die lokale Bevölkerung ist sehr enthusiastisch und die Stadien sind voll», so Hunkeler.

Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium 

Die Verantwortlichen mussten dem hinter dem Anlass stehenden Hochschulsport-Verband FISU auch Bericht erstatten, dass die Zentralschweizer Organisatoren auf Kurs sind. «Dabei hat uns auch Swiss-Olympic-Direktor Roger Schnegg begleitet, der die volle Unterstützung von Swiss Olympic für den Event bekräftigt und seinem Wunsch Ausdruck verliehen hat, dass die Weiterentwicklung der Bemühungen zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium ein zentrales Vermächtnis der Winteruniversiade 2021 sind», sagt Hunkeler. 

Einmarsch der 100-köpfigen äusserst erfolgreichen Schweizer Delegation. 

Einmarsch der 100-köpfigen äusserst erfolgreichen Schweizer Delegation. 

(Bild: Swiss University Sports / Maria Schmid)

Diesen Sonntag wird zudem das Projekt allen Delegationsleitern vorgestellt. «Wir werden sie darüber informieren, was sie in zwei Jahren erwartet und wer ihre Ansprechpersonen für die verschiedenen Anliegen sind», sagt Hunkeler. Und am Dienstag hat dann wie angekündigt Beat Züsli seinen grossen Auftritt. Hunkeler sagt dazu: «An der Schlussfeier werden wir die Fahne des Weltverbands als nächsten Austragungsort übernehmen und uns mit einer Performance erstmals der internationalen Hochschulsportfamilie präsentieren.»

Winteruniversiade

Die 30. Winteruniversiade findet vom 21. bis 31. Januar 2021 in der Zentralschweiz statt. Es ist ein Projekt aller sechs Kantone. Es ist dies nach den Olympischen Winterspielen der zweitgrösste Multisportevent im Winter. Universiaden verbinden Wettkampfsport auf hohem Niveau mit Bildungsaspekten und kulturellen Anlässen. Startberechtigt sind Studierende an Universitäten und Fachhochschulen im Alter von 17 bis 25 Jahren. Es werden rund 1’600 junge Athleten erwartet.

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare
Mehr Politik