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Luzernerin ist «Köchin des Jahres»
  • Gesellschaft
Die Luzernerin Bernadette Lisibach wurde zur «Köchin des Jahres» gewählt (Bild: Marcus Gyger / zvg )

Bewertungen der regionalen Restaurants Luzernerin ist «Köchin des Jahres»

2 min Lesezeit 06.10.2014, 14:08 Uhr

In der neuen Ausgabe des «Gault Millau» fallen vor allem Vitznauer Restaurants auf. 15, 16 und 17 Punkte sind neu an der Luzerner Riviera zu finden. Und eine Luzernerin wurde gar als «Köchin des Jahres» ausgezeichnet. Auch im Kanton Zug ist das beste Restaurant auf dem Land, respektive in der Berggemeinde Neuheim zu finden.

Die Luzernerin Bernadette «Lisi» Lisibach kocht in der «Neuen Blumenau» in Lömmenschwil vor den Toren St. Gallens. Mit beschränktem Budget, kleinem Team und regionalen, nicht allzu teuren Produkten. Aber laut Gourmetführer «mit einem riesigen Herz, mit grossem Engagement und mit einer sehr soliden Ausbildung». Lisibach erhält von der Gourmetfibel den 16. Punkt und ist damit Gault Millaus «Köchin des Jahres 2015». Ein Titel, der anders als «Koch des Jahres» nur selten vergeben wird, denn es gibt gerade einmal vier andere «Köchinnen des Jahres».

Spitzengastronomie in Vitznau

Im Kanton Luzern selbst wurden die Tester vor allem an der Riviera fündig: Das «Park Hotel Vitznau» wurde als «Hotel des Jahres» ausgezeichnet, und zwei junge Chefs hatten einen grossen Anteil am Jury-Entscheid. Nenad Mlinarevic (im «Focus») kochte sich mit neu 17 Punkte an die Luzerner Spitze. Christian Nickel holte fürs Restaurant «Prisma» den 16. Punkt.

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Auch vom «Vitznauerhof» in unmittelbarer Nachbarschaft war der Gault Millau angetan: 15 Punkte für den Südtiroler Chef Fabian Raffeiner. Im Hotel stehen jedoch erneut Umstrukturierungen an, Raffeiner zieht weg. Das «Park» in Weggis hat sich von der grossen Gourmetküche verabschiedet, bietet aber Ersatz an: Die besten Steaks will man im neuen «Park Grill» servieren. Der Schaffhauser 19-Punkte-Chef André Jaeger schrieb Konzept und Karte.

Veränderungen in Stadt und Land

In der Stadt Luzern schiebt sich das «Grand Hotel National» Richtung Spitze: Der junge Chef Adrian Bührer kocht im neu gestylten Restaurant erstklassig und für 15 Punkte. Allerdings nur noch bis Ende Dezember: Dann verlässt er das Hotel, da wieder einmal eine Konzeptänderung ansteht.

Die beiden höchst bewerteten Chefs im Kanton Luzern (je 17 Punkte) sind: Raphael Tuor («Adler» Nebikon) und «Hexer» Stefan Wiesner («Rössli», Escholzmatt). In Blatten bei Malters ist es zu einem Chefwechsel gekommen: Ex-Radprofi Fabian Fuchs ging unter die  «Aussteiger», aber sein früherer Souschef Mario Waldispühl verteidigt die hohen 16 Punkte laut Sicht der Gastrokritiker erstaunlich souverän. Weitere «16er»: Beat Stofer («Balm», Meggen), Hans Peter Suter («Kreuz», Emmen) und Hannes Baumann («Bahnhöfli», Wikon).

«Aklin» wieder mit 13 Punkten

Im Kanton Zug steigen zwei Restaurants auf: Die «Hinterburgmühle» in Neuheim (neu 14 Punkte), das traditionelle «Aklin» in Zug (neu 13 Punkte). Nummer 1 im Kanton ist  «Saucenkönig» Peter Doswald im «Falken» in Neuheim (16 Punkte). In Walchwil hat René Weder (16 Punkte im «Sternen») am letzten Tag des Jahres «den letzten».  

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