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Luzerner wollen berühmtestes Restaurant der Schweiz übernehmen
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Auf Facebook hat Sinnvoll Gastro dieses verheissungsvolle Foto gepostet. (Bild: Facebook )

Appenzell: Aescher-Wildkirchli sucht neue Wirte Luzerner wollen berühmtestes Restaurant der Schweiz übernehmen

1 min Lesezeit 2 Kommentare 24.08.2018, 11:21 Uhr

Es ist das Fotosujet: das Bergrestaurant Aescher-Wildkirchli in Appenzell. Weil das Wirtepaar vom ganzen Rummel genug hat, müssen neue Pächter her. Es gibt Interessenten aus Luzern.

Es ist die Gastro-Story der Woche: Das Wirtepaar des berühmten Bergrestaurant Aescher-Wildkirchli im Appenzell schmeisst den Bettel hin. Der ganze Rummel wurde zu viel. Drohnen störten das Paar gar beim Schlaf.

«Das schönste Restaurant der Welt» titelte die «Huffington Post» einst. Der Hype um das Restaurant an der imposanten Felslage ist riesig. Und nun wird ein neuer Pächter gesucht. Da wird man auch in Luzern hellhörig.

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Auf Instagram stapeln sich die Bilder des Bergrestaurants.

Auf Instagram stapeln sich die Bilder des Bergrestaurants.

 

Kontakte sind hergestellt 

«Ja, wir sind immer an ehrenvollen Betrieben interessiert», sagt Philippe Giesser von Sinnvoll Gastro. Die Luzerner Kette betreibt unter anderem das Gartenhaus 1313 an der Lindenstrasse, das Ferus in Emmen oder das Wetterhorn in Hasliberg. «Wir haben eine gewisse Erfahrung», sagt Giesser lachend. Erste Kontakte ins Appenzellerland sind hergestellt.

Auf Facebook hat Sinnvoll Gastro bereits angekündigt, dass man Interesse hat – die Reaktionen sind durchwegs positiv. Doch könnte man das riesige Interesse und den Rummel – auf Instagram gibt’s hundertausende von Bildern – überhaupt bewältigen? Giesser: «Die Bekanntheit ist Fluch und Segen zugleich.» 

Am Telefon ist hörbar, wie gerne Giesser das Bergrestaurant übernehmen würde. «Nur am Appenzeller Dialekt müssen wir noch etwas arbeiten», sagt er mit einer gehörigen Portion Schalk.

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2 Kommentare
  1. Marcel Moser, 25.08.2018, 01:41 Uhr

    Hach Herr Giesser, ihr Gastronomiebetrieb möchte also das Äscher- Wildkirchli übernehmen? Wie soll das denn funktionieren? Das Äscher-Wildkirchli ist nicht irgend ein Restaurant. Wie möchten Sie denn die Probleme die dort herrschen lösen? Infrastrukturelle Mängel lassen sich nicht von heute auf morgen lösen. Eine Zufahrt für Autos die Ihnen das bestellte Material vor die Türe hinfahren, gibt es dort nicht. Wasser muss mühsam herbeigeschafft werden. Wissen sie warum das Restaurant Äscher- Wildkirchli für seine Rösti bekannt war? Eine Rösti braucht nur wenig, oder bei vorgekochten Kartoffeln gar kein Wasser. In Appenzell hat man nicht auf jemanden wie sie gewartet, da sind die Appenzeller zurecht ganz eigen. Ob die Appenzeller ein Engagement von Ihrer Seite befürworten? Ich weiss es nicht. Aber auf Ihr Gastrounternehmen haben Sie bestimmt nicht gewartet. Denn eines müssen Sie sich sagen lassen, in dieser Höhe gibt es keine Teigwaren die “al dente” sind. Entweder sie sind zu hart oder sie verkochen. Das ist der zweite bis dritte Grund warum der Pächter aufgibt. Der dritte Grund, das Restaurant gehört einer Genossenschaft an der auch der Kanton Appenzell beteiligt ist, und diese möchte nicht wirklich mehr in die Infrastruktur des Äscher-Wildkirchli investieren. Die Appenzeller haben kaum auf jemanden aus der Zentralschweiz gewartet und können ganz schnell auf stur schalten. Ob sie da dann noch die Geduld besitzen muss ernsthaft bezweifelt werden.

  2. Jörg Willi Dr.med.vet., 24.08.2018, 17:11 Uhr

    Ideal wäre, wenn Eingeborene den “Aescher” übernehmen würden! Dann wäre nicht nur der Dialekt authentisch, sondern auch die Verbundenheit mit “de Hemet” (Heimat)