Luzerner und Zuger Beizen sollen länger geschlossen bleiben
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Die Zuger und Luzerner Restaurants müssen noch länger zu bleiben.

Bundesrat schlägt Massnahmen vor Luzerner und Zuger Beizen sollen länger geschlossen bleiben

2 min Lesezeit 06.01.2021, 14:02 Uhr

Der Bundesrat hat am Mittwoch über weitere Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beraten. Diese legt er nun den Kantonen zur Konsultation vor. Definitiv entschieden wird am 13. Januar.

Die Gastrobranche hat mit Bangen auf den Mittwochnachmittag gewartet. Denn der Bundesrat hat über neue Massnahmen diskutiert, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bereits am Dienstag war durchgesickert, dass Gesundheitsminister Alain Berset den Beizen-Lockdown bis Ende Februar verlängern will.

Entschieden wurde am Mittwoch aber nur, dass die Ausnahmeregel für Kantone mit günstiger Entwicklung ab dem 9. Januar aufgehoben wird. Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetriebe müssen ab dann in der ganzen Schweiz geschlossen bleiben. Damit soll Gastro- und Einkaufstourismus vermieden werden. Weitere Verschärfungen sind noch nicht fix. Der Bundesrat hat lediglich Massnahmen ausgearbeitet, die er nun den Kantonen zur Vernehmlassung vorlegt. Am 13. Januar wird dann definitiv entschieden.

Homeoffice-Pflicht, Ladenschliessungen und Personenbeschränkungen möglich

So sollen die aktuell geltenden Massnahmen fünf Wochen länger gelten, also bis Ende Februar. Beizen müssten demnach länger zu bleiben. Gleichzeitig will der Bundesrat nächste Woche über Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen entscheiden. Mit anderen Worten: Die Unterstützung der betroffenen Branchen soll vorbereitet werden, wie es Bundesrat Alain Berset an der Pressekonferenz ausdrückte.

Es können jedoch auch noch Verschärfungen folgen: So stehen Homeoffice-Pflicht, Ladenschliessungen, weitere Einschränkungen von Menschenansammlungen und Privatveranstaltungen und der Schutz besonders gefährdeter Personen im Raum. Auch weitergehende Massnahmen am Arbeitsplatz sind möglich.

Die Kantone sollen sich zudem überlegen, welche Massnahmen sie an obligatorischen Schulen treffen könnten, falls dies nötig werden sollte.

Das Problem: Noch sind die Fallzahlen nicht zuverlässig, da über die Feiertage weniger Tests gemacht wurden. Die Experten des Bundes befürchten jedoch einen Anstieg, auch wegen der neuen Virusvariante aus Grossbritannien und Südafrika. Zudem ist die Zahl der Todesfälle noch hoch, wie Berset an der Pressekonferenz sagte. Trotzdem bleibt er zuversichtlich: «Wir hoffen, dass 2021 ein besseres Jahr wird als 2020.»

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