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Luzerner und Zuger aufgepasst: Kriminelle E-Mails im Umlauf
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Zurzeit verschicken Kriminelle E-Mails und verwenden als Absender das Bundesamt für Gesundheit (BAG). (Bild: zvg)

Polizeikorps warnen vor Betrügern Luzerner und Zuger aufgepasst: Kriminelle E-Mails im Umlauf

2 min Lesezeit 25.03.2020, 08:30 Uhr

Die Zentralschweizer Polizeikorps weisen darauf hin, dass Kriminelle das Coronavirus und die damit verbundene grosse Verunsicherung zu Betrugszwecken ausnutzen. Dabei werden verschiedene neue Methoden angewendet.

Zur Zeit verschicken Kriminelle E-Mails und verwenden als Absender das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Öffnet man die Anhänge oder Links der E-Mails, mit angeblich aktuellen Zahlen und neusten Informationen zum Coronavirus, wird der Computer mit einer Schadsoftware infiziert.

Am Telefon geben sich Betrüger etwa als Arztpersonal oder Angestellte einer Behördenstelle aus. Im Gespräch versuchen sie das Opfer dazu zu bringen, Bargeld für die Corona-Behandlung eines Verwandten bereitzustellen und dem später vorbeikommenden Gesundheitspersonal auszuhändigen oder an einem definierten Ort zu deponieren. Andere betrügerische Anrufer interessieren sich für mögliche Kontakte mit Infizierten und stellen beiläufig auch Fragen zu Bank- und Zahlungsdaten, schreiben die Zentralschweizer Polizeikorps in einer Mitteilung.

In Fake-Shops werden medizinische Produkte wie Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Fiebermesser oder Corona-Schnelltests angeboten, welche in Apotheken und lokalen Geschäften zurzeit nicht mehr erhältlich sind. Trotz Bezahlung werde die Ware nie geliefert.

Die Polizei empfiehlt bei Kontaktaufnahmen oder Angeboten im Internet und bei Telefonanrufen rund um die Corona-Thematik besonders kritisch zu sein. So können Sie sich schützen:

  • Ignoriere und lösche verdächtige E-Mails mit angeblichen Inhalten rund um das Corona-Virus. Öffne keine Anhänge und klicke auch nicht auf Links.
  • Sei misstrauisch am Telefon und geh nie auf Geldforderungen ein. Nimm nach einem verdächtigen Anruf Rücksprache mit der Familie oder Vertrauenspersonen.
  • Tätige vor Online-Bestellungen Recherchen zum Anbieter. Sind bei einem Online- Shop zum Beispiel keine AGB’s oder kein Impressum aufgeführt oder fehlen Angaben zu Zahlungsbedingungen, deutet dies auf unseriöse oder betrügerische Angebote hin. Suche im Internet auch gezielt nach Erfahrungen zum entsprechenden Online-Shop. Oftmals sind bei unseriösen Anbietern bereits Warnungen publiziert.
  • Melde dich bei Fragen oder verdächtigen Feststellungen bei deinem kantonalen Polizeikorps.

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