Luzerner SVP-Nationalrat baut neues Rechencenter für Amazon
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Franz Grüter hat einen Grossauftrag an Land gezogen. (Bild: zvg)

Auftrag für dutzende Millionen Luzerner SVP-Nationalrat baut neues Rechencenter für Amazon

1 min Lesezeit 6 Kommentare 20.12.2020, 16:20 Uhr

Die Firma des Luzerner SVP-Nationalrates Franz Grüter soll den Zuschlag für den Bau zweier Rechenzentren für eine Tochter des US-Giganten Amazon erhalten haben. Der Auftrag ist dutzende Millionen Franken schwer.

Amazon Web Services, eine Tochter des US-Online-Giganten, baut in der Schweiz zwei neue Datenzentren. Lange war ungewiss, wer den Zuschlag für die Realisierung erhalten wird. Wie der «Sonntags Blick» nun aus sicherer Quelle erfahren haben will, ist die Wahl auf das Unternehmen green.ch des Luzerner SVP-Nationalrates Franz Grüter gefallen. Grüter amtet bei der Firma als Verwaltungsratspräsident und ist Gründer des Unternehmens.

Auf Anfrage der Zeitung gibt er sich zurückhaltend: «Ich kann ­keine Angaben machen über Aufträge und mögliche Kunden. Solche Informationen können wir ­somit auch nicht kommentieren.» Ein klares Dementi tönt anders.

Der «Sonntags Blick» weiss ausserdem, wie viel die beiden neuen Anlagen Kosten werden und wo sie dereinst stehen sollen. Laut Experten wird Amazon Web pro Rechencenter wohl zwischen 50 und 70 Millionen Franken hinblättern. Folglich sei der Zuschlag ein grosser Coup für das Unternehmen des SVP-Politikers. Gebaut werden sollen die beiden Anlagen voraussichtlich im aargauischen Birrfeld und eines im Grossraum Zürich.

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6 Kommentare
  1. Hampi R., 21.12.2020, 14:54 Uhr

    Endlich mal ein Poitiker mit Hirn und sein Geld durch Fachwissen – und nicht mit «Palaver» – verdient.
    Schade gibt es nicht mehr davon. Aber die Politik ist ja immer das Speigelbild vom Volk.
    Frohe Weihnachten.

  2. Remo Genzoli, 21.12.2020, 08:39 Uhr

    schon «tifigi cheibe», diese svp-ler:
    zuerst ein paar milliönchen auf dem dank der seuche ausgetrockneten markt mit überteuerten masken und jetzt einen millionendeal mit einem windigen und seuchenbedingt boomenden on-linemarktplayer. ein schuft, der böses denkt oder besser, zuerst das fressen und dann die moral….

    1. Stefan Ernst, 21.12.2020, 11:29 Uhr

      Es zwingt Sie niemand mit Herrn Grüter Geschäfte zu machen. Wenn Sie es besser können, bauen Sie doch Ihr eigenes Rechenzentrum.

    2. Hampi R., 21.12.2020, 14:57 Uhr

      … ich denke, Sie gehören zu den Konsumenten und nicht zu den Machern!
      Aber wie oben bereits beschrieben … «Laveris» gibt es überall!

  3. Andy Bürkler, 20.12.2020, 16:45 Uhr

    Sehr erfreulich. Gratulation.
    Gerade mit und nach den Coronamassnahmen brauchen wir Unternehmer, welche den Karren aus dem Dreck ziehen.
    Von Moral allein hat man auch nicht gegessen. 😉

    1. Roli Greter, 20.12.2020, 22:24 Uhr

      Genau, so Unternehmer wie Herr Grüter, welche bekannt dafür sind ihre Gewinne mit den Wirtschaftsschwachen zu teilen… Genau die brauchen wir bestimmt 😉
      Eine Fettschicht mehr.

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