Luzerner Standortförderung winkt Auszeichnung
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So will man das Projekt Luzern Süd den Leuten besser schmackhaft machen. (Bild: zvg)

Gemeindeverband schafft es in die Top drei Luzerner Standortförderung winkt Auszeichnung

2 min Lesezeit 07.08.2017, 14:32 Uhr

Der Gemeindeverband Luzern Plus bewirbt die zahlreichen Baustellen in der Agglomeration mit einem intensiven Standortmarketing. Nun hat die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement den Verband für seine Arbeit für einen Award nominiert.

Die Luzerner Gemeinden machen eifrig Werbung für die regionalen Entwicklungsgebiete Luzern Nord, Luzern Süd und Luzern Ost (zentralplus berichtete). Nun wird der Einsatz möglicherweise gewürdigt: Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) hat die Gebietsmanagements von Luzern Plus für einen Award in der Kategorie «Lokale Projekte» nominiert, wie der Gemeindeverband in einer Mitteilung informiert.

In der Kernagglomeration entstehen neue Zentren für 20‘000 zusätzliche Einwohner und 18‘000 Beschäftigte. Luzern Plus vernetzt die Interessen der Gemeinden, des Kantons, des Verkehrsverbunds, der Wirtschaftsförderung sowie der Grundeigentümer und Arealentwickler.

Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement hat die Gebietsmanagements von LuzernPlus als Gesamtprojekt in der Kategorie «Lokale Projekte» für den Award 2017 nominiert. Mit dem Award werden herausragende Leistungen im Standortmarketing, Standortmanagement und der Wirtschaftsförderung gewürdigt. Neben Luzern Plus haben es der Verein Flughafenregion Zürich und Valposchiavo unter die letzten drei Nominierten geschafft.

Vernetzte Zusammenarbeit notwendig

Luzern Süd liegt in den Gemeinden Horw, Kriens und Luzern. Im Vergleich zu heute wohnen, arbeiten und leben in Zukunft zusätzlich 8‘000 Einwohner und 7‘000 Beschäftigte hier zusammen. Die Entwicklung ist vom Bahnhof Mattenhof in Kriens sehr gut erkennbar anhand der vielen Kräne auf den Grossbaustellen. So werden derzeit 300 Mietwohnungen, 155 Hotelzimmer und Böroflächen auf dem Mattenhof gebaut. «Bis ein solches Projekt realisiert werden kann, braucht es im Vorfeld die vernetzte Zusammenarbeit aller Beteiligten», sagt Thomas Glatthard, Gebietsmanager LuzernSüd.

In Luzern Nord entsteht ein neuer Lebensraum für 3‘300 Einwohner und 4‘000 Beschäftigte auf dem Gebiet von Emmen und Luzern. Luzern Ost mit Zentrum Ebikon entwickelt sich über sieben Gemeinden mit prognostizierten zusätzlichen 9‘000 Einwohnern und 7‘000 Beschäftigten.

Gebietsmanager arbeiten gemeindeübergreifend

Die Entwicklungen in Luzern Süd beim Mattenhof und Horw Mitte, in Luzern Nord rund um den Seetalplatz, in Luzern Ost mit der Mall of Switzerland und dem MParc Areal haben Auswirkungen auf die Bevölkerung vor Ort und auch im erweiterten Einzugsgebiet. Mit den Gebietsmanagements sollen die Entwicklungspotenziale dieser urbanen Räume ausgeschöpft werden. Ziel ist laut der Mitteilung die Entstehung von zusammenhängenden Gebietsteilen, die Schaffung einer gemeinsamen, starken Identität und die Förderung und Unterstützung von Unternehmensansiedlungen.

Um die gemeindeübergreifende Entwicklung abzustimmen, fungieren die Gebietsmanager Thomas Glatthard, Ueli Freyenmuth und Nathalie Mil als Mittler zwischen Gemeinden, Kanton, Verkehrsverbund, Wirtschaftsförderung, Grundeigentümern, Arealentwicklern und Investoren.

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