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Luzerner Stadtrat fordert: Kriens und Horw sollen Parkplätze beschränken
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So sieht es momentan auf dem Nidfeld-Areal aus: 2024 sollen ein 60-Meter-Hochhaus und 445 neue Wohnungen bereitstehen. (Bild: nidfeld-kriens.ch/webcam)

Siedlungsentwicklung in Luzern Süd Luzerner Stadtrat fordert: Kriens und Horw sollen Parkplätze beschränken

2 min Lesezeit 1 Kommentar 17.01.2019, 07:33 Uhr

Kriens und Horw sollen ihre Anzahl Parkplätze bei Neubauten beschränken: Dies fordert der Luzerner Stadtrat.

Tausende neue Wohnungen entstehen in den kommenden Jahren in Luzern Süd.  445 neue Wohnungen sind auf dem Nidfeld-Areal in Planung, 600 neue Wohnungen im Schweighof. In Luzern Süd wird folglich mit einem kräftigen Mobilitätswachstum gerechnet. Konzentrieren möchte man sich auf ÖV sowie den Velo- und Fussverkehr, denn neue Strassen sind nicht geplant.

Druck kommt von der Stadt

Das Mobilitätsverfahren soll deshalb mit einer Begrenzung der Parkplätze gesteuert werden. Druck kommt von der Stadt Luzern. Forderungen hat diese in einem Bericht ans Stadtparlament festgehalten, welcher die Grundlage für die Entwicklung im Raum Luzern Süd bildet. «Die Angleichung der Parkplatzreglemente ist ein zentraler Aspekt des Grundkonzepts Verkehr für Luzern Süd», sagte die Baudirektorin der Stadt Luzern gegenüber der «Luzerner Zeitung». Sie erwartet, dass dies auch umgesetzt werde. Andernfalls befürchtet die Stadt, dass der Verkehr in Luzern Süd aufgrund der geplanten Siedlungsentwicklungen zu stark und unkontrolliert wachsen werde.

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Jost kritisierte weiter, dass aufgrund der Verkehrs-Monitoring die Verkehrsentwicklung überwacht und falls nötig Massnahmen ergriffen werden müssten – was Kriens und Horw jedoch nur ungenügend machen würden.

«Zurückhaltend mit neuen Parkplätzen umgehen»

Nun müssten sich die drei beteiligten Gemeinden auf einen regionalen Teilrichtplan einigen. Die kommunalen Parkplatzreglemente kommen zwar bei den meisten Grossüberbauungen in Luzern Süd nicht zur Anwendung, da beispielsweise die Nidfeld-Überbauung ein separates Mobilitätskonzept verfügt, in dem eine Beschränkung der Parkplatzzahl vorgesehen ist. Dennoch gehe es Manuela Jost ums Prinzip der Verlagerung des Modal Splits zugunsten des ÖV und des Fuss- und Veloverkehrs im gesamten Gebiet Luzern Süd.

Um die verkehrspolitischen Ziele zu erreichen, sollen Kriens und Horw zurückhaltend mit neuen Parkplätzen umgehen, so Jost. Wie Matthias Senn, der Krienser Bauvorsteher meinte, nehme man den Ball auf: «Wir werden noch in dieser Legislatur einen neuen Vorschlag für ein neues Parkplatzreglement präsentieren, der die damaligen Kritikpunkte aufnimmt», so Senn gegenüber der «LZ».

 

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1 Kommentare
  1. Alois Ineichen, 17.01.2019, 12:32 Uhr

    Der Stadtrat fordert. Wird immer schöner. Wir Horwer fordern auch. Sind wir noch eigenständig oder passt der grünen/ SP Stadt Luzern die Politik von der mitte regierten Gemeinde Horw nicht?