Luzerner Sozialkommision will Angebot für Betreuungsgutscheine erweitern
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Es sollen künftig auch Eltern mit mittleren und oberen Einkommen, von den Betreuungsgutscheine profitieren. (Bild: Unsplash/ Tana Phong)

Familienergänzende Kinderbetreuung Luzerner Sozialkommision will Angebot für Betreuungsgutscheine erweitern

2 min Lesezeit 31.05.2021, 14:29 Uhr

Der Luzerner Stadtrat will das schulergänzende Kinderbetreuungssystem verbessern. Nun geht die Sozialkommission des Grossen Stadtrates einen Schritt weiter.

Der Luzerner Stadtrat teilte in einem Bericht und Antrag mit, dass er die familienergänzenden Kinderbetreuung in Luzern verbessern will (zentralplus berichtete).

Die Sozialkommission des Grossen Stadtrates stimmt nun der Stossrichtung des Luzerner Stadtrates mehrheitlich zu, empfiehlt aber in einigen Schritten weiterzugehen. So sollen beispielsweise, die jährlich ausbezahlten Betreuungsgutscheine von bisher vier Millionen auf neu sechs Millionen Franken erhöht werden.

Betreuungsgutscheine für alle

Durch die Erhöhung der ausbezahlten Betreuungsgutscheine sollen nicht nur Eltern mit einem tiefen Einkommen, sondern auch Haushalte mit mehreren Kindern und der Mittelstand vom Angebot profitieren. Zudem teilt die Sozialkommission mit, dass Eltern mit tiefem und mittleren Einkommen bei einem steuerbaren Einkommen von 48’000 Franken, nur einen Selbstbehalt von 15 Franken pro Tag bezahlen sollen.

Zusätzlich soll es neu einen Rabatt von 70 Prozent für das dritte sowie allfällige weitere Kinder geben. Intensiv sei der Wegfall der Ausbildungszulagen für Kitas in der Sozialkommission diskutiert worden, doch schlussendlich sei ein definitiver Wechsel von der Objekt- zur Subjektfinanzierung überzeugend. Somit werden mit der Erhöhung der Vollkosten die Kitas den Ausfall kompensieren können.

Finanzrelevante Änderungen erfordern Volksabstimmung

Durch die finanzrelevanten Änderungen an der Vorlage durch die Sozialkommission, betragen die jährlichen Mehrkosten statt 1,44 Millionen pro Jahr neu zwei Millionen Franken. Dies würde neben den bisherigen
vier Millionen pro Jahr zu neu jährlichen Kosten von sechs Millionen Franken führen. Deswegen sei wegen der Kreditkompetenzen gemäss Gemeindeordnung eine Volksabstimmung erforderlich.

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