Sörenberg: Luzerner Skigebiet zieht Bilanz nach Corona-Saison
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Am Brienzer Rothorn waren die schwarzen Pisten während der Saison teilweise geschlossen. (Bild: Pixabay)

4,8 Millionen Franken weniger Umsatz Sörenberg: Luzerner Skigebiet zieht Bilanz nach Corona-Saison

2 min Lesezeit 07.04.2021, 06:32 Uhr

Die Luzerner Skigebiete hatten mit zusätzlichen Massnahmen zur Pandemie-Bekämpfung umzugehen. Das hatte zur Folge, dass in Sörenberg rund 180’000 Tageskarten weniger verkauft wurden, als im Jahr zuvor. Trotz hoher Verlusten, sieht der Direktor der Bergbahnen auch Positives in dieser speziellen Saison.

Am Osterwochenende liefen zum letzten Mal die Skilifte in Sörenberg in diesem ereignisreichen Winter. Bei einem Blick zurück auf die von der Einhaltung von Massnahmen zur Pandemiebekämpfung geprägten Saison sagt René Koller, Direktor der Sörenberg Bergbahnen, gegenüber der «Luzerner Zeitung» was ihn in den vergangenen Monaten am meisten beschäftigt hat.

Wenig überraschend war die Schliessung über die Festtage für den Bergbahndirektor ein einschneidender Moment. Die behördlich angeordneten Vier-Tage-Wochen im Januar und Februar und weitere zusätzliche Massnahmen, die nur für die Luzerner Skigebiete galten, trugen das ihre dazu bei, dass seine Bilanz durchzogen ausfällt. Die Schliessung von schwarzen Pisten, Freestyle-Anlagen und Schlittelpisten schränkten den Winterspass im Feriendorf zusätzlich ein.

Dass die Gäste während ihres Besuchs am Fusse des Rothorns keine Möglichkeit hatten, sich aufzuwärmen oder zu verpflegen, habe bei vielen den Skitag verkürzt. «Dies führte dazu, dass die Gäste am Mittag nach Hause gingen und folglich mehr Halb- statt Ganztageskarten verkauft wurden», wird Koller in der Zeitung zitiert.

Top-Bedingungen und funktionierende Schutzkonzepte

Unter dem Strich verzeichnete man in der Saison, die auf der anderen Seite oft mit guten Schneeverhältnissen aufwarten konnte, 180’000 Eintritte weniger als üblich. Die Einnahmen lagen folglich ein Drittel tiefer, der Umsatz in der Gastronomie betrug nur noch ein Viertel des Üblichen. Insgesamt würden rund 4,8 Millionen Franken an Umsatz fehlen, so Koller.

Sehr gute Tage im Februar oder zum Saisonende an Ostern mit bis zu 5’000 Gästen heitern die Stimmung in Sörenberg etwas auf. Neben den guten Bedingungen betont Koller auch, dass die Schutzkonzepte gut funktioniert hätten und wenig Unfälle zu verzeichnen waren.

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