Stadt Luzern: Maskenpflicht an allen Schulen ab der 5. Klasse
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Am Freitag wurden Fälle mit mutierten Corona-Viren im Schulhaus Maihof bekannt. (Bild: zvg)

Nach Fällen von Corona-Mutationen Stadt Luzern: Maskenpflicht an allen Schulen ab der 5. Klasse

2 min Lesezeit 4 Kommentare 31.01.2021, 14:10 Uhr

Nach dem Auftauchen einer mutierten Variante des Corona-Virus im Schulhaus Maihof reagiert die Stadt Luzern. Ab Montag gilt für alle Schüler ab der 5. Klasse Maskenpflicht. Zudem wird auch im Schulhaus Mariahilf auf Fernunterricht umgestellt.

Bereits am Freitag wurden Kindergarten und Primarschule im Maihof auf Fernunterricht umgestellt (zentralplus berichtete). Dies, nachdem mehrere Kinder positiv auf eine hochansteckende Variante des Corona-Virus getestet wurden. Anschliessend wurden Massentests durchgeführt.

Auch die Primarschule Mariahilf stellt zum Schutz aller Beteiligten vor der mutierten Form des Coronavirus ab Montag auf Fernunterricht um. Betroffen sind rund 50 Schülerinnen und Schüler sowie acht Lehrpersonen (zentralplus berichtete). Das teilt die Stadt Luzern am Sonntag mit. Offenbar gab es Kontakte zwischen infizierten Personen im Maihof und bisher negativ getesteten Personen an der Schule Mariahilf.

Aus organisatorischen Gründen schliesst die Stadt Luzern nun die ganze Primarschule – also auch die von der Quarantäne nicht betroffene 3./4. Klasse und verzichtet bis mindestens bis zu Sportferien auf Präsenzunterricht in der Primarschule.

Um die Ausbreitung insbesondere des hochansteckenden Virus zu stoppen, erlässt die Stadt Luzern ebenfalls ab morgen Montag eine generelle Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse. Diese gilt vorerst für die kommende Woche bis zum Start der Sportferien.

Noch keine positiven Fälle an der Schule Mariahilf

Bisher wurde niemand im Mariahilf positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Da es sich aber um eine hochansteckende Mutation handelt, müssen sich dennoch alle Kontaktpersonen bis 8. Februar in Quarantäne begeben, schreibt die Stadt weiter.

Die Resultate der am Freitag durchgeführten Massentests im Maihof werden Anfang der kommenden Woche erwartet. Die positiv getesteten Personen würden umgehend isoliert und die negativ getesteten unter Quarantäne gestellt.

Ziel der nun beschlossenen Massnahmen sei es, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen so gut wie möglich vor einer Ansteckung insbesondere vor dem mutierten Virus zu schützen. Infektionsketten sollen unterbrochen werden. Ob diese über das kantonale Schutzkonzept hinausgehende Maskentragpflicht auch nach den Sportferien gilt, entscheiden Stadt und Kanton Luzern später.

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4 Kommentare
  1. Michel, 06.02.2021, 14:36 Uhr

    Unter dem Motto: prüfe alles, glaube wenig, denke selbst… informiere ich mich seit 10 Monaten vielseitig über das aktuelle Geschehen. Eine Maskenpflicht ist definitiv nicht die Lösung. Viele Leute befinden sich in der Angst. Unter Angst ist man “leichtgläubiger “ und besser manipulierbar. Die Maske vermittelt eine falsche Sicherheit.
    Zum Maihof: Meine Freundin hat ihre Kinder im Maihof. Das war meiner Meinung nach eine “Hauruck-Situation” auf Kosten der Kinder und Lehrerschaft. Was ist ein PCR-Test? Was kann er und was kann er nicht. Das interessiert die wenigsten.

    Oder mit den Worten von Rene Gräber (DE) geschrieben:

    Denn die WHO scheint sich der Unzuverlässigkeit der PCR-„Tests“ bewusst geworden zu sein und veröffentlichte entsprechende Erklärungen, just an dem Tag, als Herr Biden als neuer US-Präsident vereidigt wurde.

    Kurz zusammengefasst sagt diese WHO Information, dass PCR-„Tests“ nur Hilfen bei der Diagnose von SARS-CoV-2 zu sein haben. Zentrale Bedeutung bei der Diagnose sind die Parameter, die bislang in der Klinik immer gegolten hatten. Und das sind die Symptome, die der Patient mitbringt, und dessen Krankengeschichte plus einigen weiteren Kriterien, wie Angehörigkeit zu einer Risikogruppe, Länge des Zeitraums nach der Probeentnahme etc.

    Der PCR-„Test“ hat hier nur die Aufgabe, eine bereits gestellte Diagnose, vielleicht im Zweifelsfall, zu bestätigen oder auszuschließen. Und das ist das diametral Entgegengesetzte zu dem, was heute gang und gäbe ist: Alles wird per PCR-„Test“ getestet, was nicht bei drei auf den Bäumen sitzt. So werden auch vollkommen gesunde Menschen zu Infizierten und damit „Gefährdern“, die man angeblich wegsperren muss. Und man kann es auch, weil das Infektionsschutzgesetz im November entsprechend geändert wurde.

  2. Nicole Bertignol, 06.02.2021, 11:09 Uhr

    Es ist unfassbar, was im MAIHOF passiert ist. KINDER und Lehrpersonen wurden unter Druck gezwungen, den Nasentest durchzuführen.. Eltern wurden überrumpelt und hatten keine Gelegenheit zu reagieren… Die Schulleitung und die Obrigkeit zwang die Lehrer und Schüler zu diesem Test, es wurde kein Rachentest zugelassen und unter Druck und Drohungen wurden diese Kinder und Lehrer grösstenteils gegen ihren Willen dazu genötigt. Für was???? QUARANTÄNE war ja eh schon angeordnet. .wozu dann noch dieser Test???? Um irgendwelche Zahlen zu bestätigen oder zu erhöhen und Panik zu schüren… weinende und verstörte Kinder waren das Ergebnis…leider berichtet niemand von den Medien darüber… ein Skandal ist das!!

  3. paul, 31.01.2021, 19:57 Uhr

    finde ich nicht gut.

  4. Hans Barmettler, 31.01.2021, 17:38 Uhr

    Es ist sehr gut, dass die Maskenpflicht in der Primarschule ab der 5. Klasse jetzt endlich eingeführt wird. In diesem Alter herrscht aktuell die grösste Verbreitung ! Siehe https://twitter.com/erwinheim/status/1355137941732007937/photo/1

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