Luzerner Psychiatrie fährt einen Verlust ein
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Hauptgebäude auf dem Klinikgelände der Luzerner Psychiatrie in St. Urban. (Bild: zvg)

Wegen Corona und Rückstellungen Luzerner Psychiatrie fährt einen Verlust ein

1 min Lesezeit 04.05.2021, 16:48 Uhr

Die Luzerner Psychiatrie war im vergangenen Jahr mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Die Ungewissheit durch das Coronavirus belastete nicht nur das Personal und Patienten, sondern auch die Kasse.

«Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt durch die COVID-19-Pandemie», schreibt die Luzerner Psychiatrie (Lups) in einer Medienmitteilung. Erste Priorität hatten die Sicherstellung der psychiatrischen Versorgung so wie der Gesundheitsschutz der Patienten, Bewohnerinnen und der Mitarbeiterinnen. Das Leistungsangebot und die Arbeitsabläufe wären laufend überprüft und auf die «neue Normalität»ausgerichtet, heisst es weiter.

Trotz der durch die Pandemie entstandenen Ertragsausfälle und Zusatzkosten, erwirtschaftete die Lups ein annähernd ausgeglichenes operatives Ergebnis. Zusammen mit einem einmaligen, zusätzlichen Rückstellungsbedarf u.a. für Vorsorgeverpflichtungen fällt das Ergebnis jedoch negativ aus. Der Verlust beläuft sich auf rund 3’591’000 Franken. Im Vorjahr wurde ein Gewinn von 1’226’000 Franken verbucht.

Trotz dieser Umstände hat die Lups laufende Projekte weitergeführt und neue Projekte gestartet. Weiter plant die Lups fürs 2022 eine Rechtsformänderung in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft.

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