Luzerner Polizei ist 27 Einbrüchen auf die Spur gekommen
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Die Einbruchsdelikte könnten im Kanton Luzern mit der Polizeisoftware «PreCobs» reduziert werden. (Bild: Fotalia)

Ein Täter ausgeschafft, der andere ist in Haft Luzerner Polizei ist 27 Einbrüchen auf die Spur gekommen

1 min Lesezeit 03.08.2017, 14:02 Uhr

Im März hat die Luzerner Polizei zwei mutmassliche Einbrecher während der Flucht festgenommen. Dabei handelte es sich um einen 23-jährigen sowie einen 31-jährigen Albaner. Inzwischen sind 27 Einbrüche mehrheitlich aufgeklärt worden, die fast alle auf das Konto des älteren Täters gehen.

Kurz nach Mitternacht, gab die Luzerner Polizei bekannt, konnten die beiden Männer am 8. März 2017 auf der Flucht vom Tatort angehalten und festgenommen werden. Weitere Ermittlungen hätten ergeben, dass dem jüngeren festgenommenen Mann, einem 23-jährigen Albaner, «ein versuchter Einbruchdiebstahl angelastet werden kann.» Weiter sei er wegen Hehlerei und einer Widerhandlung gegen das Ausländergesetz zur Anzeige gebracht worden sein. Dies hatte zur Folge, dass der 23-jährige anfang Mai 2017 in sein Heimatland zurückgeführt wurde.

Haupttäter gesteht 27 Einbrüche

Wesentlich bunter hat es der zweite Festgenommene getrieben: «Der 31-jährige Albaner ist geständig, insgesamt 27 Einbruchdiebstähle oder Einbruchsversuche verübt zu haben», lässt die Luzerner Polizei in der Medienmitteilung verlauten. Die Taten habe er hauptsächlich in den Kantonen Luzern und Zürich begangen. Der Mann befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Der gesamte Deliktsbetrag beläuft gemäss Angaben der Luzerner Polizai auf rund 90’000 Franken. Der bei den Einbrüchen entstandene Sachschaden wird mit rund 50’000 Franken beziffert. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

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