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Luzerner Mobilitätsbereich steht vor grossen Herausforderungen
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Regierungsrat Robert Küng eröffnete den Mobilitätskongress 2018. (Bild: Fabian Stamm)

Mobilitätskongress 2018 des Kantons Luzern Luzerner Mobilitätsbereich steht vor grossen Herausforderungen

2 min Lesezeit 31.01.2018, 19:30 Uhr

Wachsende Agglomerationen, eine dynamische Wirtschaft und veränderte Mobilitätsbedürfnisse – der Zentralschweiz stehen im Mobilitätsbereich grosse Herausforderungen bevor. Wie lassen sich diese anpacken? Mit dieser Frage setzte sich der Mobilitätskongress 2018 des Kantons Luzern auseinander.

Vor rund 300 Vertretern der Zentralschweizer Wirtschaft und Politik diskutierten Mobilitätsexperten, Unternehmer und Politiker diesen Mittwoch am Mobilitätskongress 2018 die Mobilität der Zukunft.

Mobilität wächst stärker als Bevölkerung und Wirtschaft

Norbert Riesen, Direktor von Lustat Statistik Luzern, zeigte auf, dass im Kanton Luzern zwischen 2005 und 2015 die Wohnbevölkerung um 12 Prozent zunahm. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 16 Prozent und die Zahl der Erwerbstätigen um fast 20 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Personenwagen um knapp 25 Prozent, die Zahl der ÖV-Passagiere sogar um 60 Prozent. «Die Mobilität wächst im Kanton Luzern stärker als die Bevölkerung und die Wirtschaft», hält Norbert Riesen in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Luzern vom Mittwoch fest.

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Durchgangsbahnhof Luzern – Spatenstich soll 2026 erfolgen

Der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki betonte die Wichtigkeit von Projekten wie des Durchgangsbahnhof Luzern: «Trotz oder gerade wegen Megatrends wie der Digitalisierung benötigen wir Infrastrukturprojekte.» Nicht nur das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum seien Mobilitätstreiber, auch neue Technologien würden die Mobilität fördern. Hans Wicki, der Präsident des Komitees Durchgangsbahnhof Luzern ist, ist gewillt, den Spatenstich für das Projekt 2026 zu veranlassen: «Ich setze mich dafür ein, dass der Durchgangsbahnhof ab 2026 gebaut wird!» Bereits Mitte Janaur forderte das Zentralschweizer Komitee Durchgangsbahnhof in einer Stellungnahme zum Bahnausbauschritt 2035 des Bundes den Baustart im Jahr 2026 (zentralplus berichtete).

Fernbus-Verbindungen in der Schweiz als «wichtige Ergänzung»

Das Reisebus-Unternehmen «Domo-Reisen» möchte ab März 2018 in der Schweiz Fernbus-Verbindungen anbieten. Regierungsrat Robert Küng antwortete auf die Frage, welche Bedeutung Fernbusse für den Kanton Luzern habe, mit folgenden Worten: «Luzern bekennt sich zu Fernbussen – sie sind eine wichtige Ergänzung zum etablierten ÖV.»

Auch der deutsche Billiganbieter «Flixbus» hat seit vergangenem Jahr Luzern ins Streckennetz aufgenommen (zentralplus berichtete). Seit April 2016 fährt Flixbus in zehn verschiedene deutsche Städte (zentralplus berichtete). Das Angebot wurde erweitert: So können Passagiere von Luzern direkt nacht Italien pendeln (zentralplus berichtete), aber auch nach Venedig (zentralplus berichtete).

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