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Luzerner Marroni-Verkäuferin gibt ihren Stand auf
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Ursula Gabriel verkaufte ihre Marroni jeweils an der Pilatusstrasse. (Bild: bra)

Fehlende Baubewilligung Luzerner Marroni-Verkäuferin gibt ihren Stand auf

1 min Lesezeit 3 Kommentare 18.09.2019, 06:12 Uhr

Bald beginnt die Marroni-Zeit. Doch auf die Marroni von Ursula Gabriel wird man in der Stadt Luzern dieses Jahr verzichten müssen.

Ursula Gabriel (64) wird in diesem Herbst keine Marronis mehr in der Stadt verkaufen. Die bisherige Betreiberin des Standplatzes an der Pilatusstrasse hat genug.

Nachdem Gabriel den Zuschlag für ihren angestammten Platz nicht mehr erhielt, sollte sie ihren Stand neu bei der Matthäuskirche auf Privatgrund aufstellen. Daraus wird nun aber nichts, weil es eine Baubewilligung gebraucht hätte.

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«Sehr enttäuscht» zeigt sich Gabriel gegenüber der «Luzerner Zeitung». Schliesslich habe sie erst kurzfristig vom notwendigen Baugesuch erfahren. «Ich werde den Eindruck nicht los, dass sie mich einfach nicht mehr wollen oder warum sonst legen sie mir so viele Steine in den Weg?», richtet sie Vorwürfe an die Stadt. Nun sei die Frist viel zu kurz und sie gebe den Stand auf.

Bei der Stadt hält man an der Notwendigkeit eines Baugesuches fest. Bis eine Bewilligung erteilt ist, dauert es aber bis zu vier Monaten. Oder beinahe bis zum Ende der Marroni-Zeit.

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3 Kommentare
  1. Sissy, 21.09.2019, 00:42 Uhr

    Ja ja Luzern und ihre Gesetze,dem sage ich reine Schikane,aber das weis man ja in der Zwischenzeit.

  2. Joseph de Mol, 18.09.2019, 13:32 Uhr

    Ganz zu schweigen vom Verhalten der Stadt Luzern/Baudirektion bei den Hausbesetzern im Eichwäldli. Dort richtet man sich auch nicht nach dem Recht aus sondern nach einem willkürlichen pseudogerechten Individualempfinden und einer Parteidoktrin. So müsste Frau Gabriel halt aus der Geschichte ihre Lehren ziehen und auf ihrem Marronistand in Riesenlettern “Ich bleibe” proklamieren! Dann hat man die Stadt im Sack!

  3. Jörg, 18.09.2019, 08:43 Uhr

    Und das kommt der Stadt erst jetzt in den Sinn? Manuela Jost vom Baudepartament schaute ja auch, dass im Eiltempo das neue Schulhaus Staffle gebaut wird und ein Maroni Stand, eine Vorläufige Bewilligung sollte doch möglich sein? Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Stadt Sachen mutwillig zerstört um was weiss ich zu erreichen. Sie will mit Schuhtritten die Ladenöffnungszeiten trotz Nein länger bewilligen, sie muss trotz allem Nein Sagen zu Metro, oder mit dem Kopf durch die Wand für eine Spange Nord, die niemand will. Eine Regierung gegen den Willen des Volkes.