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Luzerner Kulturschaffende stellen sich gegen Rassismus
  • Gesellschaft
  • Musik
In den USA protestieren Tausende gegen Polizeigewalt. (Bild: Adobe Stock)

#blackouttuesday Luzerner Kulturschaffende stellen sich gegen Rassismus

1 min Lesezeit 6 Kommentare 02.06.2020, 18:08 Uhr

Auf der ganzen Welt wird gegen Rassismus demonstriert – auch online. Unter dem Hashtag #blackouttuesday bekennen nun auch Luzerner Künstler Farbe.

Die Proteste gegen die Polizeigewalt in den USA werden immer lauter. Hintergrund ist der Tod eines Afroamerikaners während eines Polizeieinsatzes in Minneapolis. Die Empörung darüber hat auch die Zentralschweiz erreicht. Etliche hiesige Kulturschaffende beteiligen sich am Aufstand im Netz.

Der Luzerner Rapper LCone beteiligt sich ebenfalls an der Aktion

Unter dem Hashtag #blackouttuesday haben beispielsweise die Luzerner Band Visions in Clouds oder der Rapper LCone ein schwarzes Bild gepostet. Auch Konzerthäuser wie der Südpol oder das Uferlos haben ihr Profilbild schwarz gefärbt.

Sie sind nicht allein damit. Auf der ganzen Welt stellt sich die Musikbranche hinter die Kampagne, die gegen Rassismus kämpft. Auch Spotify hat einige Playlists mit einem schwarzen Bild versehen. Hinzu kommen Weltstars wie Radiohead oder Billie Eilish.

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6 Kommentare
  1. Roli Greter, 04.06.2020, 06:12 Uhr

    Herrlich sinnfrei das mediale Theater um den tragischen Tod eines Menschen. Ähnlich sinnfrei wie das Theater um das Coronavirus. Wo ist der interessante, investigative Journalismus geblieben?

  2. Dunning-Kruger, 03.06.2020, 10:14 Uhr

    Zur Klärung liebes Z+, es gibt kein Grund meinen Beitrag nicht aufzuschalten, das ist genau die Art von Zensur, die brandgefährlich ist:
    https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/woerter-des-grauens-wir-verwenden-noch-heute-nazivokabular

    1. Redaktion Redaktion zentralplus, 03.06.2020, 14:43 Uhr

      Geschätzter Herr Dunning-Kruger, welchen Kommentar vermissen Sie denn?

      Es gibt einen nur Kommentar von Ihnen im genannten Beitrag, und der ist seit heute Morgen 7.45 Uhr online.
      Betreffend Zensur: Wir nehmen unsere Verantwortung wahr, wenn wir Beiträge überprüfen und diesen auch einmal nicht freigeben, wenn er unserer Netiquette nicht entspricht. Dies wird unter anderem auch vom Presserat so eingefordert.

      Freundliche Grüsse vom zentralplus-Team

  3. Peter Bitterli, 02.06.2020, 19:40 Uhr

    „Bekennen nun auch Luzerner Künstler Farbe.“
    „Empörung darüber hat auch die Zentralschweiz erreicht.“
    „Aufstand im Netz“
    Das sind so die abgenudelten Worthülsen, die in solchen Fällen als Textbausteine Verwendung finden. Die Bedeutung des Phrasendreschens strebt gegen Null, der Erkenntnisgewinn sowieso, „Mut“ braucht es gar keinen, denn die Mitläuferei ist komplett gratis, und so beschränkt sich der Effekt auf reines virtue signalling, also die Demonstration dessen, dass man im Einklang mit dem Wertesystem des juste milieu steht. Opportunismus als vermeintliche Haltung.

    1. Paul Bründler, 02.06.2020, 22:25 Uhr

      @Bitterli: Bin vollkommen mit Ihnen einverstanden.
      Billig, lächerlich und hat mit Schweizer Verhältnissen nichts zu tun würde ich noch hinzufügen.
      In der Tat, populistisches „virtue signalling“.

    2. Dunning-Kruger, 03.06.2020, 07:19 Uhr

      @Bitterli: Gratuliere zu diesen analytisch hochwertigen, undogmatischen und sehr intelligenten Kommentar! Wenn der Begriff Kulturschaffende (von den Nationalsozialisten erdacht und geprägt) und Rassismus in einem Artikel daher kommen, mit der Absicht eine Verbindung herzustellen, ist für den geneigten Leser etwas faul im Staate Dänemark!

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