Luzerner Kulturhäuser fordern Gastro-Lockerungen
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Aussenanlässe mit Konsumation sind derzeit nicht möglich. Das soll sich ändern. (Bild: Facebook/Schüür)

Veranstaltungen im Aussenbereich Luzerner Kulturhäuser fordern Gastro-Lockerungen

2 min Lesezeit 03.05.2021, 12:23 Uhr

Kulturelle Veranstaltungen sind seit dem 19. April wieder erlaubt. Jedoch erschweren die Massnahmen in Bezug auf Veranstaltungen vor Publikum die Wiederaufnahme eines geregelten Kulturbetriebs. Darum setzen sich Luzerner Kulturbetriebe nun dafür ein, dass neue Lösungen gesucht werden.

Die Luzerner Kultur hat sich auf die Frühlings- und Sommermonate vorbereitet und dafür stellenweise eigens Aussenbühnen aufgebaut. Seit den Lockerungen vom 19. April steht dem Kulturbetrieb in Luzern eigentlich nichts mehr im Wege. Eigentlich. Denn viele Luzerner Kulturbetriebe warten auf zweckmässigere Vorgaben für Veranstaltungen vor Publikum – vor allem in den Aussenbereichen.

Gemäss den geltenden Regeln gilt nämlich während einer Veranstaltung im Aussenbereich, seien dies Konzerte oder andere Vorführungen, ein absolutes Konsumationsverbot. «Beispielsweise ist eine Trennung mit sitzenden Konzertbesuchenden und konsumierenden Gästen, welche das Konzert unmittelbar daneben mithören können, nicht erlaubt», schreibt die IG Kultur Luzern in einer Medienmitteilung.

Wohl der Gäste soll erhöht werden

Ohne Gastronomiebetrieb seien kulturelle Veranstaltungen aber schwierig. Im Moment würden Besucher von Veranstaltungen zuerst draussen an Tischen konsumieren, dann in die Innenräume wechseln und sich nach der Veranstaltung wieder nach draussen an möglicherweise andere Tische setzen.

Zusammen mit der IG Kultur Luzern fordern darum verschiedene Kulturhäuser, namentlich der Südpol, das Musikzentrum Sedel, das Treibhaus, die Schüür, das Neubad und der Theaterpavillon, dass Veranstaltungen an der frischen Luft unbedingt auch mit Gastronomiebetrieb ermöglicht werden – unter Einhaltung der Schutzkonzepte und mit genügend Abstand zur Bühne.

Damit würde «das Wohl der Gäste erhöht», heisst es in dem Schreiben weiter, weil die Besucherinnen dann jeweils fix an ihrem Tisch bleiben könnten und das Contact Tracing gewährleistet wäre. «Die Kulturbetriebe und Veranstalterinnen haben im vergangenen Coronajahr bewiesen, dass sie die Sicherheit und das Contact Tracing für jeden Gast gewährleisten können.»

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