Luzerner Klöster erleben grade einen Ansturm
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Die 1773 gebaute Propstei ist neben der Kirche das stattlichste Gebäude des Chorherrenstifts St. Michael in Beromünster. (Bild: Magazin echt)

Auszeit vom Corona-Stress Luzerner Klöster erleben grade einen Ansturm

1 min Lesezeit 22.11.2020, 10:12 Uhr

Die Einhaltung der Corona-Massnahmen wird zunehmend zur Belastung – vielen fällt zu Hause die Decke auf den Kopf. Manche suchen deshalb vorübergehend Zuflucht in Luzerner Klöstern.

Homeoffice, Kindergeschrei, Beziehungsstress ­– um dem zu entfliehen, setzen Menschen vermehrt auf eine Auszeit im Kloster. Solche Gäste habe man in letzter Zeit immer wieder gehabt, zitiert die «Sonntagszeitung» eine Nonne vom Kloster Baldegg im Kanton Luzern. Das Auszeithaus des Chorherrenstifts in Beromünster habe im November sogar Wartelisten führen müssen, heisst es im Bericht weiter.

Bestätigt wird diese Entwicklung auch von Daniel Amstutz, dem Geschäftsführer beim Kloster Engelberg. «Wir haben deutlich mehr Anfragen von Leuten, die eine Auszeit wollen. Viele suchen wegen der Corona-bedingten Belastungen zu Hause nach Rückzugsmöglichkeiten», wird er zitiert. «Die Leute haben genug von Homeoffice und den Spannungen in den eigenen vier Wänden. Sie merken, dass es mehr gibt als Arbeit und Stress. Ein Kloster ist ein idealer Ort, um zur Ruhe zu kommen.»

Die meisten, die in Engelberg Zuflucht suchen, seien in den Vierzigern und Fünfzigern, sagt Amstutz. «Aber das Spektrum reicht durch alle Altersgruppen – von unter 30 bis über 60.»

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