Luzerner Kantonsspital nimmt «Corona-Container» in Betrieb
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Der Triage-Container ist seit Montag in Betrieb.

Patienten werden vor Gebäude getrennt Luzerner Kantonsspital nimmt «Corona-Container» in Betrieb

2 min Lesezeit 1 Kommentar 06.04.2020, 15:44 Uhr

Der Eintritt von Patienten am Luzerner Kantonsspital in Luzern wird wegen Corona neu organisiert. Dazu wurde ein so genannter «Triage-Container» vor dem Eingang des Hauptgebäudes installiert.

Um die Patientenströme besser zu entflechten, wurde neben dem Hauptgebäude des Luzerner Kantonsspitals (Luks) in Luzern ein Container für Covid-19-Notfallpatienten errichtet. Seit Montag finden in diesem Provisorium eine medizinische Kurzbeurteilung (Triage) sowie die Patientenregistrierung statt. Der Triage-Container ist täglich 24 Stunden geoöffnet. Dies teilt das Luks am Montagnachmittag mit.

Nach dieser Triage werden die Covid-19-Notfallpatienten durch einen separaten Eingang ins Notfallzentrum im Spitalgebäude geführt. Je nach Schweregrad der Krankheit werden sie auf der Intensiv- oder der Isolationsstation, getrennt von nicht Covid-19 infizierten Patienten, hospitalisiert. Die entsprechenden Kapazitäten seien in den letzten Wochen ausgebaut worden, schreibt das Luks.

Durch Abtrennung kein erhöhtes Ansteckungsrisiko

«Das neue Eintritts-Konzept macht es möglich, dass Notfälle ohne Verdacht auf das Coronavirus über den Haupteingang ins Spital und die gesonderten Behandlungsbereiche geführt und so noch konsequenter von den Covid-19-Fällen getrennt werden können», so das Luks weiter. Dies vereinfache die Abläufe und es entstehe kein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Das Luks unternehme alles für die Sicherheit von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden. Es gibt keinen Grund, das Spital bei einem medizinischen Notfall aus Angst vor einer Ansteckung zu meiden. Dies gelte auch für andere Spitäler, Kliniken, Haus- und Spezialärzte.

Bei Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf das Coronavirus, mit leichten Symptomen und Risikofaktoren (keine Notfälle) wird wie bis anhin ein Covid-19-Abstrich vorgenommen. Sie begeben sich nach telefonischer Anmeldung selbstständig in die eigens dafür eingerichtete Covid-19-Praxis, welche sich östlich des Hauptgebäudes befindet. Das Luks hat für die bessere Führung der Patientenströme die Signalisation angepasst. Zudem wurde ein Infopoint vor dem Hauptgebäude eingerichtet.

Im Container findet eine erste medizinische Befragung der Patientinnen statt.

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1 Kommentare
  1. Viktor Hansmann, 10.04.2020, 18:54 Uhr

    Warum gibt es keine verfügbaren, akuellen Zahlen des Kantonsspitals Luzern über Covid-19-Patienten auf der Intensiv-Station und wieviel davon künstlich beatmet werden müssen? Andere Spitäler informieren darüber viel offener (Basel, Zürich usw.).

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