Luzerner Kantonsrat verzichtet auf allen Papierkram
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Kantonsrat und Regierung im Luzerner Kantonsratssaal. (Bild: Twitter Guido Graf)

Austausch erfolgt nur noch elektronisch Luzerner Kantonsrat verzichtet auf allen Papierkram

1 min Lesezeit 13.03.2018, 13:40 Uhr

Das Luzerner Kantonsparlament wickelt seinen Geschäftsverkehr ab Juli 2019 vollständig elektronisch ab. Er will damit einen Beitrag zur Vereinfachung und Beschleunigung des Informationsflusses zwischen dem Parlament, seinen Organen und  Geschäftspartnern leisten.

Auf Beginn der neuen Legislatur, am 1. Juli 2019, soll der Geschäftsverkehr des Luzerner Kantonsrates vollständig elektronisch abgewickelt werden. Dies teilte die Luzerner Staatskanzlei am Dienstag mit. Dem Kantonsrat wird demnach ein neues webbasiertes, mobiles Sitzungsmanagement zur Verfügung stehen, welches zusammen mit dem weiterentwickelten elektronischen Ratsinformationssystem die Benutzung, Verwaltung und Bearbeitung sämtlicher Dokumente des Kantonsrates vereinfacht. Luzern zähle zu den ersten Kantonen, in denen das Parlament papierlos arbeitet, hiess es.
 
Bereits auf die Septembersession 2018 hin stellt die Staatskanzlei den physischen Versand der Sessionsunterlagen ein. In gedruckter Form werden dem Kantonsrat bis zur vollständigen Einführung des digitalen Geschäftsverkehrs aber weiterhin bedeutende Botschaften und Planungsberichte des Regierungsrates abgegeben. Dies betrifft unter anderem umfangreiche Finanzgeschäfte wie den Aufgaben- und Finanzplan mit Voranschlag sowie den Jahresbericht.

Ein Thema ist die Datensicherheit

Die Digitalisierung des Geschäftsverkehrs des Kantonsrates ist Teil des Projekts Organisationsentwicklung 2017 (OE17) des Luzerner Regierungsrates. Ziel ist es, die Effizienz und Kundenorientierung bei der Erfüllung der öffentlichen Aufgaben zu steigern. Mit der Einstellung respektive der Reduktion des postalischen Kantonsratsversands spart der Kanton nach offiziellen Angaben rund 50’000 Franken pro Jahr an Material-, Versand- und Personalkosten.
 
Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier werden nach vollständiger Einführung des digitalen Geschäftsverkehrs auf ihren persönlichen Geräten arbeiten. Die Datensicherheit sei dank personalisierten Zugriffsrechten gewährleistet, so schreibt die Staatskanzlei.

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