Luzerner Kantischüler für Radioprojekt ausgezeichnet
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Carla Studer und Finn Krummenacher von der Kantonsschule Alpenquai Luzern konnten am Samstag anlässlich der Verleihung des youngCaritas-Award 2020 in Zürich den «Preis für besonders innovatives Projekt» entgegennehmen (Bild: Benno Bühlmann)

Mit Kreativität die Krise bewältigen Luzerner Kantischüler für Radioprojekt ausgezeichnet

2 min Lesezeit 06.12.2020, 18:17 Uhr

Toller Erfolg für die Kantonsschule Alpenquai Luzern: Anlässlich der Verleihung des youngCaritas-Award 2020 in Zürich ist das Schulprojekt «Radio Adrenalin» ausgezeichnet worden. Mit dem Projekt sei beispielhaft auf die Corona-Krise reagiert worden.

Am vergangenen Samstag rollte youngCaritas Schweiz im Jugendkulturhaus Dynamo in Zürich den roten Teppich aus für Jugendliche, die «mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige, informierte und gerechte Gesellschaft leisten».

Anlässlich der Verleihung des diesjährigen youngCaritas-Awards wurde ein Team von Jugendlichen der Kantonsschule Alpenquai Luzern mit dem «Preis für besonders innovatives Projekt» geehrt. Ausgezeichnet wurde ein ungewöhnliches Schulprojekt mit dem Namen «Radio Adrenalin #HomeOffice #global». Dies teilte die Mittelschule am Sonntagabend mit.

Auf bedeutende soziale Fragen aufmerksam gemacht

Ein motiviertes Team von jungen Radiomacherinnen gestaltete während der Lockdown-Zeit insgesamt zwölf Radio-Sendungen, in denen mit diversen Live-Schaltungen nach Bhutan, Südindien und Spanien auch die Solidarität mit Menschen zum Ausdruck gebracht wurde, die ihren Alltag unter noch schwierigeren Bedingungen als in der Schweiz zu bewältigen hatten.

Stellvertretend für das gesamte Moderationsteam von «Radio Adrenalin» konnten Carla Studer (14) aus Horw und Finn Krummenacher (14) aus Luzern am Samstag in Zürich die begehrte Trophäe von youngCaritas entgegennehmen.

Mit den Radiosendungen würden die Jugendlichen «auf bedeutende soziale Fragen aufmerksam machen, von Migration über Flucht bis hin zum Klimawandel», begründete die Jury ihren Entscheid. «So leistet ihr einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung und Aufklärung, nicht nur bei euch in der Kantonsschule, sondern auch weit darüber hinaus. Mit eurem Radio Adrenalin engagiert ihr euch auch für das Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen», so die Preisrichter.

Vorbildliche Bewältigung der Corona-Krise

Besonders beeindruckt und überzeugt habe die Jury, wie die Schüler mit ihrem Projekt auf die Corona-Situation reagiert hätten: «Ihr seid nicht einfach zu Hause geblieben und habt euch zurückgelehnt, sondern habt mit viel Einsatz und Kreativität zusätzliche Sendungen von zu Hause aus im HomeOffice produziert und dabei die globale Bewältigung der Corona-Krise thematisiert.»

Und weiter: «Ihr habt das Beste aus der Situation gemacht und habt sicher mit eurem innovativen, engagierten und frischen Handeln diesen Preis mehr als verdient.»

Benno Bühlmann, Fachlehrer für Religionskunde und Ethik und Koordinator des Radio-Projektes an der Kanti Alpenquai, zeigt sich erfreut über die Auszeichnung von youngCaritas: «Es ist für uns eine grosse Ehre, diesen Preis zu erhalten. Und vor allem stellt dies eine schöne Anerkennung und Ermutigung dar für Jugendliche, die sich während der Corona-Krise unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen für soziale Anliegen engagiert haben», lässt er sich zitieren.

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