Luzerner Jungparteien unterstützen  Windkraft-Projekt
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Auf dem Stierenberg sind eine Windkraftanlage mit drei Windrädern geplant. (Bild: Unsplash/Chris Barballs)

Geplante Windkraftanlage im Stierenberg Luzerner Jungparteien unterstützen Windkraft-Projekt

1 min Lesezeit 6 Kommentare 11.04.2021, 20:20 Uhr

Auf dem Stierenberg plant eine Gruppe um die Luzerner CVP-Nationalrätin Priska Wismer ein Windenergie-Projekt. Unterstützung erhält sie nun von den Luzerner Jungparteien.

Auf dem Stierenberg in Rickenbach in Luzern plant eine Gruppe um die Luzerner CVP-Nationalrätin Priska Wismer-Felder aktuell ein Windenergie-Projekt. Geplant sind eine Windkraftanlage mit drei Windrädern. Ziel ist es, dass mit der Erstellung von Windenergieanlagen nachhaltiger, ökologischer und einheimischer Strom produziert werden kann.

Alle Luzerner Jungparteien unterstützen das Projekt, wie sie in einer gemeinsamen Mitteilung vom Donnerstag festhalten. Das überparteiliche Komitee sei überzeugt, dass man «mit vereinten Kräften und allen erneuerbaren Energieträgern, die Energiewende» schaffen werde.

Die Jungparteien unterstützen weiter auch die Pro Kampagne «Wind-Positiv». Hinter diesem Komitee stehen die drei jungen Frauen Lara Zimmermann, Arwen Bättig und Elissa Gaiffi, welche in der Region rund um Rickenbach verankert sind und sich ebenfalls für das Projekt auf dem Stierenberg einsetzen.

Das Projekt erfährt aber auch heftigen Gegenwind. Ein Komitee will mittels einer Gemeindeinitiative, die sie im letzten Herbst eingereicht haben, verhindern, dass auf dem Stierenberg Bauten wie beispielsweise Windräder zonenplanerisch möglich sind – und zwar auf Dauer. Der Gemeinderat soll eine entsprechende Regelung in der Ortsplanung festlegen (zentralplus berichtete).

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6 Kommentare
  1. Balsiger Rudolf, 12.04.2021, 16:02 Uhr

    @ Michi Weber
    Wer sind denn die ‹Strombarone›????
    Gehören die Kraftwerke nicht zur Hauptsache den Kantonen?
    Ermöglicht dieser Gewinn nicht, dass der Strom zu tragbaren Preisen geliefert werden kann. Schau doch mal die Preise in Deutschland an, die der ‹Energiewende› (EEG) mit Windrädern und PV geschuldet sind. Der teuerste Strom in ganz Europa!!! Ohne Subventionen läuft gar nichts auch bei uns!

  2. Kurt Flury, 12.04.2021, 12:35 Uhr

    Schöne Phantasten und Sprücheklopfer.
    Wetten, die kennen nicht einmal den Unterschied zwischen Kilowatt und Kilowattstunden?! Vermute, lassen sich als Lobbyisten und Sprachrohr dieser Spielzeug-Stromgewinnungs-Industrie verwenden, die ohne die marktverzerrenden Subventionen niemals Fuss fassen und überleben könnte.

  3. Charles Fischer, 12.04.2021, 08:24 Uhr

    Das zeigt die Unwissenheit dieser Jungpolitiker über die Baustoffe und die graue Energie, die in jedem einzelnen dieser Windräder stecken. Allein für den Sockel braucht es je nach Höhe 10-20 Tonnen Beton, also viel Zement, und dieser Brocken bleibt für immer im Boden.

    Die Gondel inkl. Rotorblättern wiegt satte 140-150 Tonnen (Beispiel Gotthardpass). Dazu kommt der Turm. Da sind also Unmengen von Stahl, Zement und Kunststoffen verbaut. Hinzu kommen Transport und Errichtung, wofür es in den meisten Fällen neue Strassen braucht, da die Teil zu schwer sind für den Heli. Der Weg von China nach Luzern wird per Frachter (Schweröl!) zurückgelegt. (Gilt auch für Solarpanels.)

    Bei der Lebensdauer von bescheidenen 20-30 Jahren ist das ein Aufwand, der in keinem Verhältnis zur wetterabhängigen Stromproduktion liegt und deshalb weder ökologisch noch ökonomisch zu rechtfertigen ist. Hinzu kommt die Verschandelung der Landschaft. Aber die Jungen und Grünen «wissen» ja alles besser.

    1. vizo, 12.04.2021, 09:37 Uhr

      Windkraftanlagen haben den kleinsten Fussabdruck (graue Energie zur Herstellung), noch vor der Wasserkraft- und Solarenergienutzung und werden in Europa produziert. Sie liefern auch im Winter und nachts Strom. Die Akzeptanz in der Bevölkerung liegt bei 60 – 70 %. Ich finde Windräder schön und freue mich, dass die Jungparteien sich dafür einsetzen.

    2. Beni Winkler, 12.04.2021, 09:50 Uhr

      @vizo: Ökologisch weitaus am wertvollsten ist die Wasserkraft, insbes. die Pumpwasser-KW. Allein schon aufgrund ihrer praktisch unbeschränkten Lebensdauer. Hinzu kommt, dass Wasser-KW Bandenergie liefern. Genau dies können weder Solar- noch Windstrom. Für jede kWh Flatterstrom braucht es im Hintergrund eine kWh Reservestrom, um die Netzstabilität zu gewährleisten.

      Sagt Ihnen der Begriff «kalte Dunkelflaute» nichts? Dann wäre es an der Zeit, sich damit zu befassen.

    3. Michi Weber, 12.04.2021, 10:19 Uhr

      @Winkler: Nur dass das Wasser bei Pumpwasser-KW in der Regel mit Atomstrom aus dem Ausland hochgepumpt wird und später teuer wieder eingespiesen. Profit für Strombarone und Atomstrom also: Das ist dann das Gegenteil von ökologisch.

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