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Luzerner Jungfreisinnige wählen neuen Präsidenten
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Von links: Lucas Zurkirchen, Nicolas Rimoldi, An-Ky Le, Ramon Bisang, Seraina Baron, Luca Kramis, Matthias Erni und Matthias Furrer (Bild: zvg)

Zwei Mal Ja bei kantonalen Abstimmungen Luzerner Jungfreisinnige wählen neuen Präsidenten

2 min Lesezeit 23.04.2017, 16:24 Uhr

Vergangenen Freitag trafen sich die Jungfreisinnigen Luzerns und fassten die Parolen zu den Abstimmungen. Die Steuerfusserhöhung wird gutgeheissen. Zudem wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Die Jungfreisinnigen waren im vergangenen Jahr sehr aktiv, wie sie in einer Mitteilung schreiben. So hätten sie erfolgreich gegen den Atomausstieg gekämpft. Ebenso aktiv, leider weniger erfolgreich, war der Kampf gegen das BÜPF und für die USR3. Bei den vergangenen Kommunalwahlen konnten viele Mitglieder Sitze in politischen Organen erobern.

An der diesjährigen GV hatte sich die Jungpartei von drei wahren jungfreisinnigen Mitgliedern zu verabschieden, die aus dem kantonalen Vorstand zurücktraten. Marco Heer trat nach drei Jahren als Präsident und gesamthaft fünf Jahren im Vorstand zurück. Zudem verliess Marco Baumann nach drei Jahren als Vizepräsident und insgesamt sieben Jahren engagierter Arbeit den kantonalen Vorstand. Die Partei ist erfreut, dass sie sich weiterhin für den Luzerner Jungfreisinn als Revisoren einsetzen. Auch trat Alischa Däschler nach zwei erfolgreichen Jahren als Eventchefin zurück.

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 Marco Heer (links) und Marco Baumann treten zurück.

 Marco Heer (links) und Marco Baumann treten zurück.

(Bild: zvg)

Als neuer Präsident wurde Ramon Bisang (20, Rothenburg) gewählt. Er war bisher als Vizepräsident aktiv. Momentan studiert er Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen.

Als neue Vizepräsidenten wurden Nicolas A. Rimoldi (22, Neuenkirch), Student der Kulturwissenschaften und der Ethnologie und Lucas Zurkirchen (24, Luzern), Betriebswirtschaftstudent an der Hochschule Luzern, gewählt. Nicolas A. Rimoldi war bisher als Kommunikationsverantwortlicher bei den Jungfreisinnigen Kanton tätig. Lucas Zurkirchen ist Präsident der Jungfreisinnigen Stadt Luzern.

Weiter wurde der Vorstand mit motivierten Neumitgliedern ergänzt: Matthias Erni (19, Kriens), An-Ky Le (18, Luzern) und Seraina Baron (22, Ebikon).

Kantonale Abstimmung

Die Erhöhung des Steuerfusses empfehlen die Jungfreisinnigen zur Annahme. «Uns ist es wichtig, dass ein ausgeglichenes Budget herrscht und nicht Schulden für die unsere Generation gemacht werden», teilen sie mit. Soe fordern aber vom Luzerner Kantonsrat und der Regierung, dass alles gemacht wird, so dass der Steuerfuss in der nahen Zukunft wieder gesenkt wird.

Die Halbierung der Musikschulbeiträge empfehlen die Jungfreisinnigen ebenfalls zur Annahme. Da nach heutigem Recht die Gemeinden verpflichtet sind, Musikunterricht anzubieten, sollen auch jene mehr Entscheidungskompetenzen erhalten. Die Verschiebung der Unterstützungsbeiträge in der Höhe von 175 Franken zu den Gemeinden ist daher ein Schritt in die richtige Richtung.

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