Luzerner Jugendchorleiter zu Corona-Lockerung: «Wir sind bereit»
  • Gesellschaft
Freut sich auf die Proben mit den Jugendlichen: Thomas Walpen, Leiter des Kinder- und Jugendchors St. Anton in der Stadt Luzern. (Bild: zvg)

Mehr Freiheiten für Jugendliche Luzerner Jugendchorleiter zu Corona-Lockerung: «Wir sind bereit»

2 min Lesezeit 24.02.2021, 18:28 Uhr

Jugendliche dürfen ab Montag endlich wieder ihren Hobbys nachgehen. Beim Jugendchor St. Anton will man sofort mit dem Proben beginnen. Bei der Pfadi waren es nicht die Kinder, die in den letzten Monaten am meisten gelitten haben – sondern die Leiterinnen.

Vor allem für die jungen Menschen in unserem Land hat das lange und mitunter belastende Warten ein Ende. Ab nächster Woche dürfen sie wieder «sportlichen und kulturellen Aktivitäten» nachgehen. Der Bundesrat hat die Altersgrenze am Mittwoch auf 20 Jahre angehoben (zentralplus berichtete).

Entsprechend positiv ist die erste Reaktion von Thomas Walpen, Leiter des Kinder- und Jugendchors St. Anton in der Stadt Luzern sowie Präsident der gleichnamigen Pfadi. «Natürlich freut es mich, dass wir wieder gemeinsam singen können. Die Frage ist noch, ob die Eltern damit einverstanden sind», sagt er. Allenfalls werde man zuerst mit kleineren Gruppen starten. «Da müssen wir noch die genauen Regeln abwarten. Wir sind jedenfalls bereit», so Walpen.

Das Handy ersetzte den Singsaal

Trotz der Einschränkungen habe er in den vergangenen Monaten regelmässig in Kontakt mit den Jugendlichen gestanden. «Während des ersten Lockdowns haben wir Lieder über das Handy und Internet gesungen und aufgenommen und einfache instrumentale Aktivitäten unternommen», erzählt Walpen. «Zurzeit arbeiten wir an Aufnahmen. Die Kinder und Jugendlichen kommen einzeln vorbei und nehmen ihre Stimme auf. Dann wird gemixt. So sind wir alle drangeblieben.»

Und was ist mit der Pfadi? Wie es dort weitergeht, kann Walpen noch nicht sagen. Das Vorgehen wird auf nationaler Ebene zusammen mit der Organisation Jungwacht-Blauring (Jubla) besprochen. Nur so viel: «In der Pfadi merkte ich, dass die Gefahr eher grösser ist, dass die Leiterinnen und Leiter langsam genug haben – und nicht die Kinder. Mit dem Chor war es fast einfacher, etwas zu machen», sagt Walpen.

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