Kerimow-Skandal: Oligarch mit dubiosen Geschäften Luzerner in Nizza verhaftet worden

1 min Lesezeit 15.01.2018, 08:00 Uhr

Der Investor Alexander Studhalter aus Luzern ist in Nizza verhaftet worden. Er soll angeblich als Strohmann des russischen Milliardärs Sulejman Kerimow Dutzende Millionen Euro gewaschen haben.

Der Luzerner Treuhänder Alexander Studhalter ist in Nizza in Untersuchungshaft genommen worden. Er soll als Strohmann des russischen Milliardärs Sulejman Kerimow Dutzende Millionen Euro gewaschen haben mit Immobiliengeschäften an der Côte d’Azur. Der Oligarch aus Dagestan unterhält eine Stiftung in Luzern und gefällt sich dort als Wohltäter und Unterstützer von Vereinen. Dies berichtet der «Tagesanzeiger» online.

Eine solche Massnahme sei juristisch nicht gerechtfertigt, hiess es am Sonntagabend in einer Mitteilung von Studhalters Büro, die sich auf die Untersuchungshaft bezog, die am Freitag begonnen hatte.

Laut dem US-Magazin «Forbes» steht Kerimow derzeit auf der Rangliste der vermögendsten Russen auf Platz 21, sein Vermögen wird auf umgerechnet gut 6 Milliarden Franken geschätzt. Der 51-Jährige, der aus der Kaukasusrepublik Dagestan stammt, handelt mit Erdöl und Metallen.

Der Milliardär soll unter falschem Namen mehrere Luxus-Anwesen am Cap d’Antibes in der Nähe von Cannes erworben haben. Aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen hiess es, Kerimow schulde dem französischen Fiskus Dutzende Millionen Euro.

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