Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
News
«Luzerner» Hotel mitten im Atlantik eröffnet
  • Aktuell
So präsentiert sich das neue Ferienparadies der Luzerner Hoteliers.

Samuel Vörös und Dominik Grossenbacher am Ziel «Luzerner» Hotel mitten im Atlantik eröffnet

2 min Lesezeit 1 Kommentar 06.01.2020, 15:50 Uhr

Nach langem Papierkrieg, enormen logistischen Herausforderungen und kulturellen Differenzen haben die Luzerner Hoteliers Samuel Vörös und Dominik Grossenbacher ihr Nobelhotel auf den kapverdischen Inseln eröffnet. Für den Bau mussten ganze Handwerkerteams in den Atlantik verschifft werden.

Mitten im Atlantik auf der Insel Santiago, der grössten Archipels, haben die Luzerner Unternehmer Samuel Vöros und Dominik Grossenbacher ihr ambitioniertes Hotelprojekt nach sechsmonatiger Bauzeit erfolgreich fertiggestellt. Mit Investitionen von über 3 Millionen Franken entstand ein so genanntes Eco-Boutique Resort, das auf der Insel neue Massstäbe setzt (zentralplus berichtete).

«Wir sind begeistert, dass hier ein Projekt umgesetzt wurde, welches nicht nur ökologisch nachhaltigen Tourismus fördert, sondern auch die lokale Bevölkerung an der Wertschöpfung teilhaben lässt», lässt sich Santiagos Wirtschaftsminister José da Silva Gonçalves in einer Mitteilung zitieren.

Grosse administrative und logistische Herausforderungen

Die Anlage erstreckt sich über 7’000 Quadratmeter und umfasst 28 Zimmer sowie ein Restaurant. Im Resort gibt es ausserdem einen Meerwasser-Pool und eine Tauchbasis. «Was sich heute als entschleunigendes Ferienparadies präsentiert, war in Wirklichkeit ein Abenteuer mit enormen Herausforderungen», fasst Grossenbacher die Ausgangslage zusammen. «Auf Kap Verde kann vieles nicht gekauft werden. Wir mussten zuerst Lieferanten finden, die über die nötigen Fähigkeiten verfügen und das fehlende Material mit Containern vom Festland überführen.»

Insbesondere die Planung war sehr aufwendig.

Lange Vorlaufzeiten, kulturelle Verständnisschwierigkeiten und einfachere Ausbildungsstandards hätten den Verantwortlichen zeitweise schwer zu schaffen gemacht. Um die rechtzeitige Fertigstellung nicht gefährden, habe im Frühsommer sehr kurzfristig ein komplettes Team aus Handwerkern gesucht und nach Kap Verde geflogen werden müssen, heisst es in der Mitteilung. «Die tolle Zusammenarbeit mit den Einheimischen hat jedoch alles wieder wettgemacht. Bis zu 90 Handwerker waren zeitweise auf der Baustelle und es war für alle Beteiligten eine lehrreiche Erfahrung», erinnert sich Vörös.

Die Kapverdischen Inseln liegen rund 570 Kilometer vor der afrikanischen Küste. Das Archipel umfasst zirka 15 Inseln und hat etwas mehr als 420’000 Einwohner. Die ehemalige portugiesische Kolonie wurde 1975 unabhängig.

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

1 Kommentare
  1. Dunning-Kruger, 07.01.2020, 07:35 Uhr

    Die Vörös-Brüder Hansdampfens in allen Gassen fallen in letzter Zeit durch invasive Aktivitäten auf. Kaufen auf, was das Zeug hält. Eröffnen neue Lokale, Restaurants und Hotels gleich im Dutzend. Dann noch glatt die Übernahme des alten Tropenhauses in Wolhusen, das als äusserst mittelverschlingend gilt. Woher kommt all das Geld?

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF