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Grossstadtratswahlen: FDP geht Listenverbindung mit CVP ein
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Ist oft am Mühlenplatz anzutreffen: Stadtrat Martin Merki (FDP) geniesst die belebte und doch ruhige Atmosphäre. (Bild: bra)

Luzerner Martin Merki nominiert Grossstadtratswahlen: FDP geht Listenverbindung mit CVP ein

2 min Lesezeit 2 Kommentare 08.01.2020, 07:28 Uhr

FDP-Stadtrat Martin Merki fordert dieses Jahr Stadtpräsident Beat Züsli heraus und will ihm das Amt des Stadtpräsidenten abluchsen. An der Parteiversammlung der FDP wurde er ohne Opposition für das Stadtpräsidium nominiert. Mehr zu reden gab, mit wem die FDP eine Listenverbindung eingehen soll.

Martin Merki will «Stapi» werden (zentralplus berichtete). An der Parteiversammlung der FDP am Dienstagabend wurde Merki ohne Opposition für das Stadtpräsidium nominiert.

Wie die «Luzerner Zeitung» berichtet habe es mehr zu reden gegeben, mit wem die FDP für die Grossstadtratswahlen eine Listenverbindung eingehen soll. CVP und SVP wären bereit gewesen. Schliesslich folgte die FDP dem Antrag der Geschäftsleitung zugunsten der CVP. 73 Anwesende stimmten dem Antrag zu, zwei enthielten sich.

Verglichen mit der SVP schnitt die CVP bei den letzten städtischen Wahlen besser ab, begründete FDP-Präsident Fabian Reinhard den Antrag für die CVP. «Bei den Kantonsratswahlen hätten wir den Sitz nicht verloren, wenn wir mit der CVP eine Listenverbindung eingegangen wären.»

Empfehlung von SVP-Kandidat gab zu reden

Die FDP werde bei den Stadtratswahlen neben Martin Merki Finanzdirektorin Franziska Bitzi (CVP) und Silvio Bonzanigo (SVP) unterstützen. Verhandlungen laufen, eventuell auch Baudirektorin Manuela Jost (GLP) zu empfehlen.

Die Empfehlung von Bonzanigo habe bei der FDP für kritische Stimmen gesorgt, heisst es weiter. Die Geschäftsleitung meinte, dass wenn man Bonzanigo nicht unterstütze, er seine Kandidatur nicht zurückziehe, was die Chancen für Merki verkleinern würde.

Auch die CVP ist über die Empfehlung nicht erfreut. Bonzanigo war früher CVP-Mitglied, nach seinem Übertritt zur SVP kritisierte er seine frühere Partei hart. Wichtig für die CVP sei aber, dass die FDP CVP-Kandidatin Franziska Bitzi unterstützt, so CVP-Präsidentin Karin Stadelmann. Die CVP sei deswegen bereit, eine Listenverbindung mit der FDP einzugehen, der definitive Entscheid falle am 16. Januar.

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2 Kommentare
  1. Immer Sachlich, 08.01.2020, 13:41 Uhr

    @El Sass: Die CVP wollte eine Listenverbindung und ein gemeinsames Stadtratsticket mit FDP und GLP (Bitzi, Merki, Jost). Auch ein Zusammengehen nur mit FDP oder GLP wurde gutgeheissen, hätte die jeweils andere Partei keinen „Dreier“ wollen – aber die GLP wollte nicht. Einzig mit der SVP wollte und will die CVP keine Listenverbindung, was auch nicht der Fall ist. Deshalb seitens CVP nun die Listenverbindung CVP-FDP und das Stadtratsticket Bitzi / Merki.
    Dies wurde auch so auf zentralplus.ch berichtet – man muss nur lesen… und schliesslich soll man gute und bewährte Leute wählen. Dies schliesst alle Parteien mit ein.

  2. El Sass, 08.01.2020, 09:19 Uhr

    Die CVP ist im selben Boot mit der FDP (einigermassen nachvollziehbar) und der SVP (bezeichnend und schade). Mit der GLP wärs anständiger gewesen. Aber anstatt mit liberalem Gedankengut progressive und pragmatische Politik zu machen spannt man mit der neoliberalen und wertkonservativen FDP und der rechtspopulistischen Autopartei SVP zusammen. Dafür werden CVP und FDP hoffentlich Stimmen an die GLP verlieren.

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