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Man ist «irritiert über die Falschaussagen» Luzerner Gewerkschaftsbund ärgert sich über City Vereinigung

2 min Lesezeit 21.07.2017, 15:21 Uhr

Im Herbst sollen City Vereinigung, Grossverteiler und Detaillisten über die Ladenöffnungszeiten im Kanton Luzern diskutieren, organisiert vom Justiz- und Sicherheitsdepartement. Dies berichtete die «Luzerner Zeitung» in ihrer heutigen Ausgabe. Die im Artikel gemachten Aussagen der City Vereinigung stossen dem Luzerner Gewerkschaftsbund sauer auf.

Man sei irritiert über die Falschaussagen der City Vereinigung bezüglich Ladenöffnungszeiten in der heutigen Ausgabe der Luzerner Zeitung, lässt man beim Luzerner Gewerkschaftsbund (LGB) in der heutigen Medienmitteilung verlauten.  «Weder gleist das zuständige Justizdepartement eine Revision des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes (RLG) auf, noch haben die Gewerkschaften ihre Teilnahme an einem runden Tisch oder Workshop bestätigt», gibt der LGB weiter an. Mit seinem «unsensiblen Vorpreschen» verunmögliche André Bachmann, Interims-Präsident der City Vereinigung, schon im Voraus eine konstruktive Diskussion aller betroffenen Kreise.

Forderung nach längeren Öffnungszeiten nicht Thema

Am Donnerstag Nachmittag verschickte das Justizdepartement eine Anfrage bezüglich Teilnahme an einem runden Tisch zum Thema Ladenöffnungszeiten. Der Auslöser war offenbar die Diskussion um die Öffnungszeiten vor Weihnachten. «Kurz danach präsentierte City-Vereinigungs Interimspräsident André Bachmann den Medien die alten und mehrfach vom Stimmvolk abgelehnten Forderungen nach massiv längeren Ladenöffnungszeiten und 24 Stunden Shopping im Kanton Luzern», ärgert sich der LGB. Es sei somit fraglich, ob unter solchen Vorzeichen ein runder Tisch überhaupt Sinn mache.

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Gewerkschaften zum Gespräch bereit

Nichtsdestotrotz: Die Gewerkschaften seien bereit an konstruktiven Gesprächen teilzunehmen. Allerdings unter gewissen Bedingungen: Die Federführung und Kommunikation dürfe nicht mehr bei der City Vereinigung liegen; diskutieren solle man weiter die Schliessung von Gesetzeslücken, «mit denen die Stadt Luzern das geltende Recht zu umgehen plant.» Kein Thema für die Gewerkschaften, dies wird nochmals betont, seien hingegen die Ausdehnung der Öffnungszeiten sowie das 24 Stunden Shopping, erklärt LGB-Präsident Wyss: «Dafür besteht weder ein Bedürfnis noch eine politische Mehrheit.»

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