Luzerner Geschäfte sollen sich auf Maskenpflicht vorbereiten
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Bald könnte das Tragen einer Maske in Luzerner Geschäften zur Pflicht werden. (Bild: Pexels/Anna Shvets)

Je nach epidemiologischer Lage Luzerner Geschäfte sollen sich auf Maskenpflicht vorbereiten

2 min Lesezeit 17.09.2020, 15:25 Uhr

Die Organisationen des Luzerner Detailhandels wurden heute informiert, dass sie sich auf eine mögliche Maskentragpflicht vorbereiten sollen. Dabei handelt es sich um eine vorsorgliche Information im Sinne einer Eventualplanung.

Innert drei Tagen müssten Betreiber von Einkaufsläden, -zentren und -märkten in der Lage sein, eine Maskentragpflicht umzusetzen. Darüber informierte heute der Kantonale Führungsstab in Anwesenheit von Regierungsrat Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements, die Organisationen des Luzerner Detailhandels. In einer Medienmitteilung heisst es: «Ziel dieser vorsorglichen Information ist es, dass sich die Luzerner Detaillisten rechtzeitig vorbereiten können.»

Graf betont dabei, dass zurzeit keine Absicht bestehe, die Maskentragpflicht in Luzerner Geschäften anzuordnen. Sollte die epidemiologische Lage eine solche Massnahme fordern, um der weiteren Ausbreitung des Virus im Kanton Luzern entgegenzuwirken, würde diese Regelung inkrafttreten. Der Kanton würde dabei auch weitere Faktoren wie wirtschaftliche Aspekte oder auch die Behandlungskapazität der Spitäler berücksichtigen.

Verschiedene Ausnahmen

Von einer solchen Massnahme ausgenommen, wären Einkaufsläden, die ihre Kundschaft ausschliesslich im Freien bedient. Darunter fallen beispielsweise Kioske im Aussenbereich oder Wochenmärkte. Auch kleine Läden mit einer Fläche von maximal 80 Quadratmetern, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, wären nicht davon betroffen, sofern sich nicht mehr als zehn Personen gleichzeitig im Geschäft befinden.

Wie im öffentlichen Verkehr wären auch Kinder unter zwölf Jahren von der Maskentragpflicht ausgenommen. So auch Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen – beispielsweise medizinischen – keine Maske tragen können. Auch Mitarbeitende eines Geschäfts, die mit einer Plexiglasscheibe von ihrer Kundschaft abgeschirmt sind, verpflichten sich keiner Maskentragpflicht. Anpassungen dieser Massnahmen würden der Entwicklung der epidemiologischen Lage angepasst, wie es in der Medienmitteilung heisst.

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