Universität Luzern freut sich über Kredit Luzerner Forscher schaffen «lernendes Gesundheitssystem»

2 min Lesezeit 02.09.2016, 10:49 Uhr

Mit einem «lernenden Gesundheitssystem» will die Universität Luzern den Herausforderungen im Gesundheitssystem begegnen. Die Uni führt eine schweizweite Forschungskooperation an. Jetzt hat der Bund für das Projekt einen Beitrag von 4,4 Millionen Franken gesprochen.

Mit einem «lernenden Gesundheitssystem» will eine von der Universität Luzern angeführte, schweizweite Forschungskooperation den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitssystem begegnen. Unter dem Titel «Swiss Learning Health System» (SLHS) wird in den kommenden Jahren eine schweizweite Plattform geschaffen für einen konstruktiven und lösungsorientierten Dialog zwischen Forschung, Politik und Praxis in Fragen des Gesundheitssystems und der Gesundheitsversorgung.

Universität Luzern mit Führungsrolle im Projekt

Der Unterschied zu bestehenden Formen des Dialogs der Interessensgruppen liege darin, dass dieser im SLHS klar strukturiert, moderiert und dokumentiert sei, teilt die Universität Luzern mit. Zudem würden die Erkenntnisse in einem Kreislauf in das System zurückfliessen. So könne man gemeinsame Erkenntnisse und Ziele umsetzen und ein Gesundheitssystem generieren, das selbst lernt und neuen Herausforderungen und Bedürfnissen zeitnah gewachsen sei. Dies soll zum Beispiel helfen, gemeinsame Lösungsansätze zur Unterstützung älterer Menschen zu entwickeln, eine bessere Versorgung und Rehabilitation chronisch Kranker zu gewährleisten oder den steigenden Gesundheitskosten durch bessere Versorgungsmodelle zu begegnen, so die Uni.

Träger des SLHS ist ein schweizweites akademisches Netzwerk, das mit Akteuren aus Politik und Administration, Nichtregierungsorganisationen sowie der Privatwirtschaft kooperiert. Das Seminar für Gesundheitswissenschaft und Gesundheitspolitik der Universität Luzern hat als Hauptantragsteller des Projekts auch die Gesamtkoordination inne. Daneben sind das Zentrum für Recht und Gesundheit sowie das Zentrum für Religionsverfassungsrecht an der Universität Luzern direkt beteiligt.

Uni ist auf dem richtigen Weg

Der Bund hat für dieses Projekt einen Beitrag von 4,4 Millionen Franken gesprochen. Der Zuschlag sei ein grosser Erfolg für die Forschung und Ausbildung an der Universität Luzern, teilt diese mit. der Kredit bestätige, dass die Universität mit dem interdisziplinären Ansatz im Bereich Gesundheit auf dem richtigen Weg sei. Forschende aller Fakultäten beteiligen sich. Das Thema Gesundheit werde demnach auch in den kommenden Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der Universität Luzern bleiben.

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