Luzerner Fasnacht: Polizei muss zwei Takeaways schliessen
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Die Polizei zeigte am frühen Donnerstagmorgen auf dem Kapellplatz Präsenz. Seither ist die Lage ruhig. (Bild: bic)

Glühwein verkauft – es kam zu Menschenansammlungen Luzerner Fasnacht: Polizei muss zwei Takeaways schliessen

2 min Lesezeit 4 Kommentare 13.02.2021, 17:23 Uhr

Während die Luzerner Polizei am SchmuDo noch vereinzelt Ordnungsbussen wegen Verstosses gegen die Covid-19-Bestimmungen ausstellen musste, ist die Lage seither ruhig. Allerdings mussten zwei Takeaways am Luzerner Mühlenplatz für den heutigen Tag schliessen.

Normalerweise würden seit Donnerstag tausende Fasnächtler fröhlich und ausgelassen feiern. Doch seit Corona ist eben alles ein wenig anders.

Die Luzerner Polizei zieht am frühen Samstagabend eine positive Bilanz. Allerdings mussten zwei Takeaways am Luzerner Mühlenplatz für den heutigen Tag schliessen. Die Betreiber verkauften Glühwein und Kaffee Schnaps – und hätten dafür sorgen müssen, dass die Getränke nicht vor Ort konsumiert werden, sodass es zu keinen Menschenansammlungen kommt. Die Polizei habe die Betreiber mehrmals darauf aufmerksam gemacht und Kontakt aufgenommen. Schlussendlich mussten die Betreiber die Takeaways für den Samstag schliessen, sagt Mediensprecher Urs Wigger gegenüber zentralplus.

«Ansonsten ist die Lage ist ruhig.» Es seien zwar recht viel Zivilisten in der Stadt Luzern unterwegs, die Patrouillen seien aber nur sehr wenigen verkleideten Personen begegnet. Die Polizei habe Präsenz markiert und interveniert und den Dialog gesucht, wenn die Covid-19-Bestimmungen nicht eingehalten wurden. Es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, es wurden keine Bussen ausgesprochen und es kam auch zu keiner Festnahme, so Wigger weiter. «Die Bevölkerung hält sich im Grossen und Ganzen sehr gut an die geltenden Bestimmungen.»

Ein wenig anders sah die Lage am SchmuDo aus. Da musste die Luzerner Polizei in «wenigen Einzelfällen» wegen Verstosses gegen die Covid-19-Bestimmungen Ordnungsbussen ausstellen. Zwei Personen wurden aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes und ihres Verhaltens – Herumschreien und Anpöbeln von Personen – vorläufig festgenommen (zentralplus berichtete).

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4 Kommentare
  1. Daniel Steiner, 14.02.2021, 15:14 Uhr

    @Oliver. Es steht jedem Restaurant frei takeaway anzubieten, was auch sehr viele machen. Dass sich anschließend die Leute vom Mühlenplatz nicht weg bewegen ist faktisch nicht die Schuld des Lokals. Abgesehen davon hatte es sehr viele Leute die auf dem Platz selbst mitgebrachtes konsumiert haben. Und anstelle von kurzfristigem Profit kann es auch sein, dass es ums Überleben des Lokals geht?

  2. Oliver, 14.02.2021, 13:40 Uhr

    Gut so!
    Geht ja gar nicht, Gelder vom Staat zu beziehen und gleichzeitig die Anstrengungen von uns allen für den eigenen kurzfristigen Profit zu untergraben!
    Ausserdem super unfair für alle Beizen und Bars die sich an die Auflagen halten, in der Hoffnung damit zur schnellen Senkung der Ansteckungszahlen beizutragen.
    Ein Grund die beiden Lokale in Zukunft zu meiden. Sehr unsympathisch!

  3. Andrea, 14.02.2021, 08:55 Uhr

    Das Ganze wird immer armseeliger.

    Was wohl noch alles kommen wird? Lockdown bis Ende August wegen mongolischem Mutant?

    Irrsinn. Irrsinn. Irrsinn.

  4. Schikane?, 14.02.2021, 03:27 Uhr

    Würde ein z.B. Coop auch geschlossen wenn sich ein einige Personen vor diesem mit einer Bierdosen von dort treffen würden? Da wird wohl wieder einmal mit unterschiedlichen Ellen gemessen…

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