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Luzerner Ex-Playmate: «Ich hoffe, Hugh Hefner war glücklich»
  • Gesellschaft
Autos sind nach wie vor eine grosse Leidenschaft der passionierten Rennfahrerin.

Yolanda Risi-Egger lebte ein Jahr in Playboy-Villa Luzerner Ex-Playmate: «Ich hoffe, Hugh Hefner war glücklich»

2 min Lesezeit 28.09.2017, 12:26 Uhr

Playboy-Gründer Hugh Hefner ist verstorben. Die Luzernerin Yolanda Risi-Egger hat ein Jahr bei ihm in der Playboy-Villa gelebt. «Eine Hammerzeit», sagt sie und würdigt Hefners unternehmerische Leistung.

Es war die Schlagzeile diesen Donnerstagmorgen in allen Medien: «Playboy-Gründer Hugh Hefner ist im Alter von 91 Jahren verstorben.» Und das Heft selbst würdigte Hefner auf Twitter mit einem seiner bekanntesten Zitate: «Das Leben ist zu kurz, um den Traum eines anderen zu leben.»


 

Luzernerin zu Gast in der Playboy Mansion

Die Luzernerin Yolanda Risi-Egger war vor über 30 Jahren «Playmate des Jahres» und hat für ein Jahr bei Hefner in der berüchtigten Playboy Mansion gelebt. zentralplus erreicht Risi diesen Donnerstag zwischen zwei Terminen: «Ich erlebte ihn als Übervater», sagt sie. Und sie werde diese Zeit niemals vergessen. Damals habe Hefner Leute wie Kirk Douglas oder Sylvester Stallone eingeladen. «Für uns junge Frauen war das der Wahnsinn. Ich durfte immer wieder tolle Sachen erleben. Es war eine Hammerzeit für mich», erzählt sie aus ihrer Zeit unter den Playboy-Häschen.

Zum Tod von Hefner sagt das ehemalige Erotikmodel: «Er hat wirklich etwas erreicht. Er hat ein Imperium geschaffen, wie es nur wenigen gelang. Glückwunsch zu seinem Leben – ich hoffe, er war glücklich.» Sie würdigt ihn auch als Unternehmer: «Einerseits hatte er grundsolide Wertvorstellungen, andererseits wusste er ganz genau, wie er seinen Lesern weiterhin Spass bereiten muss.»

Schweiz-Rückkehr wegen Heimweh

«Damals waren wir Sexsymbole», sagte Risi einst zu zentralplus. 1983 war es, als sich die damals 23-Jährige für den Playboy ablichten liess. «Es war ein Mittel zum Zweck. Nach der Matura wollte ich in Amerika eine Schauspielkarriere lancieren. Und der Playboy war das Trittbett dazu.»

Risi-Egger war im Juni 1983 «Playboy’s playmate of the month».

Risi-Egger war im Juni 1983 «Playboy’s playmate of the month».

Hängen geblieben ist die Luzernerin in dieser Welt jedoch nicht. «Ich kehrte nach einem Jahr in die Schweiz zurück, alles war mir zu oberflächlich», sagt sie im Rückblick. Ein Besuch ihres Vaters habe starkes Heimweh ausgelöst. Dennoch möchte sie das Glamour-Leben nicht missen. Sie schwärmt. «Ich konnte den Santa Monica Boulevard herunterfahren oder an den Venice Beach gehen. Ich durfte das erleben, was nur wenige können», erinnert sie sich. «Damals, in einer ganz anderen Zeit, als man noch weg wollte und das Fernweh noch gross war.» 

Das «Playmate data sheet» von Yolanda Risi-Egger. Besonders Sean Connery imponierte ihr.

Das «Playmate data sheet» von Yolanda Risi-Egger. Besonders Sean Connery imponierte ihr.

Risi hat an ihrem Image gearbeitet

Nach dieser Zeit sorgte Risi-Egger im Autorennsport für Furore. Auch als Auto-Journalistin machte sie sich einen Namen. Darauf ist sie stolzer, als auf die Playboy-Story. Risi sagte: «Ich habe an meinem Image gearbeitet – nackt und dumm ist schon sehr lange vorbei.» Heute ist sie in der Immobilien-Branche tätig.

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