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Luzerner CVP und FDP spannen zusammen

2 min Lesezeit 13.08.2015, 07:40 Uhr

Das gab’s noch nie: CVP und FDP schlagen eine Listenverbindung für die Nationalratswahlen und eine gemeinsame Liste für die Ständeratswahlen vor. Zusammen mit der BDP und EVP soll so die bürgerliche Mitte gestärkt werden, wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung heisst.  «Die bürgerliche Mitte will gestärkt aus den Wahlen 2015 gehen. Entsprechend werden die Parteispitzen der BDP, CVP, […]

Das gab’s noch nie: CVP und FDP schlagen eine Listenverbindung für die Nationalratswahlen und eine gemeinsame Liste für die Ständeratswahlen vor. Zusammen mit der BDP und EVP soll so die bürgerliche Mitte gestärkt werden, wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung heisst. 

«Die bürgerliche Mitte will gestärkt aus den Wahlen 2015 gehen. Entsprechend werden die Parteispitzen der BDP, CVP, EVP und FDP.Die Liberalen Luzern ihren Entscheidungsorganen für die Nationalratswahlen eine Listenverbindung, für die Ständeratswahlen eine gemeinsame Liste empfehlen», schreiben die Parteipräsidenten.

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Der Vorschlag muss noch am Dienstagabend von den FDP-Delegierten abgesegnet werden. Von den CVP-Vorstand ist ebenfalls noch ein ok nötig.

«Listenverbindungen kommen keiner politischen Heirat gleich», beteuern die Präsidenten. «Sie haben das Ziel, überschüssige Stimmen, sogenannte Restmandate, zu sichern.» Bei den Wahlen 2011 waren die Verhältnisse knapp, die Restmandate für fast alle Parteien entscheidend für die Sitzverteilung. Mit der angestrebten Listenverbindung wollen die vier Parteien bei den Nationalratswahlen im Herbst sicherstellen, dass möglichst viele Restmandate in der bürgerlichen Mitte bleiben.

Probleme des Kantons lösen

Im Rahmen der Gespräche haben die Parteispitzen auch zukünftige Herausforderungen für den Kanton wie die nachhaltige Gestaltung der Kantonsfinanzen, die Sicherung der Rahmenbedingungen für die KMU, die Verkehrspolitik und die zukünftige Energiepolitik diskutiert.

Man sei sich bewusst, dass diese nur zusammen erfolgreich gestaltet werden können. Die Listenverbindung soll ein Zeichen dafür sein, dass man diese Geschäfte gemeinsam aktiv angehen und im Sinn der bürgerlichen Mitte gestalten will.

Des Weiteren beantragen die CVP und die FDP ihren Gremien eine gemeinsame Liste bei den Ständeratswahlen. Mit den beiden Kandidaten Ständerat Konrad Graber und Kantonsrat Damian Müller wollen sich die Parteien gemeinsam dafür stark machen, dass auch zukünftig die Luzerner Standesstimmen aus der bürgerlichen Mitte kommen.

Die CVP Luzern wird an ihrer Sitzung des Parteivorstandes vom 17. August und die FDP. Die Liberalen Luzern an der Delegiertenversammlung vom 18. August über die Empfehlung befin- den. BDP und EVP haben in ihren Gremien die Listenverbindung zwischen CVP, BDP und EVP bereits beschlossen und stehen einer weiteren Verbindung mit der FDP positiv gegenüber. 

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