Strasse im Würzenbach erneut geflutet
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Einzelne Bäche könnten bis Dienstag über die Ufer treten. Grössere Gewässer wie die Kleine Emme sollten die Wassermassen jedoch bewältigen können. (Bild: bic)

Strecke zwischen Verkehrshaus und Brüelstrasse unterbrochen Strasse im Würzenbach erneut geflutet

2 min Lesezeit 1 Kommentar 03.08.2020, 11:25 Uhr

Ab Montagnachmittag kommt es in der Zentralschweiz zu Dauerregen. Die erwarteten Wassermengen könnten lokal für ungemütliche Situationen sorgen. So extrem wie Anfang Juli sollte es aber nicht werden.

Nach der sommerlichen Hitze beginnt die neue Woche mit kühleren Temperaturen. Am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag gab es in der Region Luzern bereits erste grössere Regengüsse.

Doch dies war erst der Anfang. Bis Dienstagabend erwarten die Wetterstationen anhaltende Niederschläge. Einsetzen wird der Regen in der Zentralschweiz laut Prognosen nach dem Mittag. Grund für die Wetterlage ist ein Tiefdruckgebiet über Norditalien, das feuchte und kalte Luft zu uns bringt.

Hochwasser in Bächen möglich

«Wegen der erwarteten Regengüsse kann es lokal zu Erdrutschen und kleineren Bächen, die über die Ufer treten, kommen. Dies, weil die Böden durch die Niederschläge in der Nacht bereits viel Wasser aufgenommen haben. Bei grösseren Seen und Fliessgewässer besteht aber nur geringe Hochwassergefahr», sagt Michael Krucker von MeteoNews. 

Betroffen vom Dauerregen seien vor allem die Regionen entlang der Alpen. Richtung Flachland nehme die Regenmenge ab. Genauere und kleinräumigere, Prognose – zum Beispiel detailliertere Aussagen zur Stadt und Agglo Luzern – seien aber nicht möglich. An den am meisten betroffenen Orten soll es bis Dienstagabend zwischen 50 und 80 Liter Regen pro Quadratmeter geben, lokal auch etwas mehr.

Wohl keine grösseren Überschwemmungen

Dass es in Luzern zu ähnlichen Situationen wie vor einem Monat kommt, als in der Stadt Luzern ganze Quartiere unter Wasser standen (zentralplus berichtete), glaubt Krucker nicht. «Momentan haben wir eine andere Wetterlage als Anfang Juli, als wir es mit starken Gewittern zu tun hatten.» Wiederholt seien Gewitter den Voralpen entlang gezogen und hätten sich mehrmals über unserer Region ergossen.

«Das Problem war, dass dies innerhalb weniger Stunden passiert ist. Bei Dauerregen hat das Wasser hingegen etwas mehr Zeit um abzufliessen», erklärt Krucker. Laut Vorhersagen dauert die derzeitige Wetterlage bis Dienstagabend an. Ab Mittwoch soll es wieder sonniger werden. 

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1 Kommentare
  1. Jörg, 04.08.2020, 10:23 Uhr

    nicht so Schlimm Alter Hut im Würzenbach, das zu Beheben wird schwierig um den See eine Mauer geht schlecht das Würzenbach um einen Meter Anheben auch nicht es muss eine Art Sammelstelle wo das Wasser Auffängt gebaut werden aber wohn damit, in den vollen See, geht auch nicht glaubt mir einfach ist das nicht,

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