Luzern testet im Sommer einen Pop-up-Park auf der Strasse
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Vor der Waldstätter-Migros entsteht im Sommer ein Pop-up-Park. (Bild: Google Street View)

Waldstätterstrasse wird umgestaltet Luzern testet im Sommer einen Pop-up-Park auf der Strasse

2 min Lesezeit 2 Kommentare 14.01.2021, 09:59 Uhr

Die Stadt Luzern erlaubt auch dieses Jahr in den warmen Monaten Pop-up-Parks auf Parkplätzen. Neu will sie zudem auch testen, ob die temporären Erholungszonen auch auf Strassen Sinn machen.

Begegnungszonen schaffen und die Strassenräume attraktiver machen: Das war im vergangenen Jahr die Idee hinter den Pop-up-Parks. Im Sommer wurden deshalb zahlreiche Parkplätze und leere Flächen umgestaltet (zentralplus berichtete). So konnte man beispielsweise «4 Gewinnt» spielen oder gemütlich ein bisschen im Grünen sitzen. Das Fazit der Stadt im Herbst: Es war ein voller Erfolg. Die Parks seien auch überregional bekannt geworden.

Deshalb sollen auch 2021 wieder Pop-up-Parks entstehen. Der Stadtrat sei sehr daran interessiert, Erfahrungen mit solchen zu sammeln und Grundlagen für die Verwaltung zu schaffen, damit sie langfristig implementiert werden können, heisst es in einer Mitteilung.

Bis 1. März kann man sich bewerben

Konkret plant die Stadt nun für den kommenden Sommer sechs Pop-up-Parks auf Parkplätzen. Sie können neu zwei Monate lang stehen bleiben, entweder im Juni und Juli oder im August und September. Interessierte Quartierbewohnerinnen können sich bis am 1. März bei der Stadt melden. Von ihr erhalten sie dann ein Basis-Kit mit einem Holzboden und einem Geländer. Wer den Platz lieber nicht selbst gestalten, das Quartier aber dennoch beleben möchte, kann einen «Standard-Pop-up-Park» inklusive Mobiliar beantragen.

Waldstätterstrasse wird autofrei

Gleichzeitig will der Stadtrat seine Erfahrungen ausbauen. Deshalb wird die Waldstätterstrasse im Bereich vor der Migros temporär für den Autoverkehr gesperrt und umgestaltet. So will die Stadt herausfinden, wie die Pop-up-Parks auf Strassen statt Parkplätzen ankommen.

Die Waldstätterstrasse eignet sich dafür gut: Sie soll ohnehin künftig, das heisst ab 2024, autofrei werden. Das Konzept für die definitive Gestaltung der Strasse wird in den Jahren 2022 und 2023 erarbeitet. Dabei muss auch geklärt werden, wie mit dem Veloverkehr umgegangen wird. Die Erfahrungen mit dem Strassen-Pop-up-Park sollen deshalb erste Erkenntnisse liefern. Diese werden in das Projekt einfliessen.

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2 Kommentare
  1. Hans A. Traber, 14.01.2021, 13:14 Uhr

    So herzig, dieser Stadtrat! Während andere mit dem Aufwischen der Scherben der unsäglichen Coronapolitik von Bund, Kanton und Stadt beschäftigen, träumen die Politiker weiter süsse Träume einer grünen, besseren Welt….

    1. CScherrer, 15.01.2021, 11:14 Uhr

      Ihre Befindlichkeiten sind noch herziger.

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