Luzern passt Hilfe für Härtefälle an
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Der Regierungsrat erweitert die Unterstützungsmassnahmen für besonders betroffene Betriebe. (Bild: les)

Unterstützung für Zwei-Branchen-Betriebe Luzern passt Hilfe für Härtefälle an

1 min Lesezeit 23.12.2020, 15:57 Uhr

Bis anhin konnten Unternehmen nur in einer Branche Covid-19-Finanzhilfe beantragen. Dank einer Anpassung können Betriebe, die in zwei Branchen tätig sind, nun zusätzliche Subventionen erhalten.

Die bisherige Regelung diente dazu, Doppelsubventionen zu vermeiden. Der Bund hat aber inzwischen die entsprechenden Bestimmungen angepasst, wie der Kanton Luzern mitteilt. Grund: Für Unternehmen, die in verschiedenen Branchen tätig sind, war dieses Ausschlusskriterium problematisch. So zum Beispiel für ein Restaurant, das zugleich noch eine Kulturbühne führt.

Der Kanton Luzern hat seine Härtefallverordnung in diesem Bereich ebenfalls an die Bundesregelung angepasst. Neu können Unternehmen, die verschiedene Sparten umfassen, mehrere Unterstützungsmassnahmen beantragen.

Ein Luzerner Unternehmen, das beispielsweise in zwei Branchen tätig ist und dafür separate Spartenrechnungen führt, kann für beide Branchen ein Gesuch um finanzielle Unterstützung stellen. «Damit wird sozusagen der Trichter für die Gesuchstellung für Unternehmen vergrössert», schreibt die Staatskanzlei.
 
Die neue Regelung tritt per 24. Dezember in Kraft.

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