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Nur noch 100 Personen in Luzerner Clubs und Beizen erlaubt
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Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Derzeit sind die Türen des Princesse Club geschlossen. (Bild: Facebook Princesse Club)

Strengere Regeln Nur noch 100 Personen in Luzerner Clubs und Beizen erlaubt

2 min Lesezeit 15.07.2020, 08:59 Uhr

Nach Zug verschärft nun auch Luzern die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie. Ab diesem Freitag sind in Bars, Clubs und bei Veranstaltungen pro Sektor nur noch 100 Personen zugelassen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

Die neue Regel tritt am Freitag, 17. Juli, um 12 Uhr in Kraft und gilt bis auf Weiteres. Betroffen sind gemäss einer Medienmitteilung des Kantons Gastwirtschaftsbetriebe einschliesslich Bars und Clubs sowie Discos und Tanzlokale. Für sie gilt neu: Statt 300 dürfen sie nur noch 100 Besucher empfangen.

Regeln für Gastwirtschaftsbetriebe

In Bars, Clubs, Discos und Restaurants wird die maximale Anzahl der Gäste auf gleichzeitig 100 Personen beschränkt, wenn:

  • die Gäste nicht ausschliesslich an einem festen Sitzplatz essen und trinken, oder
  • weder der erforderliche Abstand eingehalten noch andere geeignete Schutzmassnahmen ergriffen werden können (insbesondere Maskentragen oder Trennwände).

Wer mehr als 100 Besucher empfangen will, muss die Räume in einzelne Sektoren unterteilt werden, die räumlich abgetrennt sind. Die Kontaktdaten müssen pro Sektor einzeln erhoben werden.

Dieselbe Vorgabe betrifft Veranstaltungen mit über 100 Personen. Wird die nötige Distanz nicht gewährleistet und besteht keine Maskenpflicht, müssen abgetrennte Bereiche mit maximal 100 Gästen erstellt werden. Ausserhalb dieser Sektoren muss, wenn die Möglichkeit der Durchmischung besteht, entweder der Mindestabstand eingehalten oder eine Schutzmaske getragen werden. 

«Das Virus ist immer noch da»

Gemäss Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartementes des Kantons Luzern besteht Handlungsbedarf: «Das Virus ist noch immer da. Die Fallzahlen steigen schweizweit tendenziell wieder an. Eine zweite Welle müssen wir verhindern.» Aktuell befinden sich 21 Personen im Kanton Luzern in Isolation, 75 weitere in Quarantäne

Mit dem Anstieg komme das Contact Tracing, die Rückverfolgung der Ansteckungsketten, an den Anschlag. Derzeit stünden zehn Personen vollzeitlich dafür im Einsatz.

Als Tourismus- und Kulturstadt sei Luzern besonders gefährdet, so Guido Graf. Dass die Verschärfungen erneut die Betriebe des Nachtlebens betrifft, erklärt der Luzerner Regierungsrat gegenüber dem «Regionaljournal» von SRF so: «Das Gefahrenpotenzial ist im Club im Moment am grössten. Das müssen wir in den Griff bekommen.»

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