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Entlastungsprojekte für Schiene und Strasse Luzern: Geniesst der Bypass beim Bund Priorität?

1 min Lesezeit 29.11.2016, 06:33 Uhr

Die Luzerner Zeitung analyisiert die beiden grossen Luzerner Infrastrukturprojekte der Zukunft, Tiefbahnhof und Bypass. Und kommt zum Schluss, dass das Strassenprojekt wahrscheinlich zuerst realisiert wird. Denn der Bund bestimmt den Takt und nicht Luzern.

Für die Grossprojekte Tiefbahnhof und Bypass – mit 2,4 respektive 1,7 Milliarden Franken veranschlagt – sei der Bund verantwortlich. Zwar würden die Projekte über verschiedene Töpfe finanziert. Doch die Hinweise verdichteten sich, dass der Bund sich zuerst den verstopften Strassenarterien widmen wolle. Also den Bypass vorzieht.

Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) habe im Oktober gegenüber der Luzerner Zeitung Signale ihres Bundesamts für Verkehr bestätigt, wonach der Tiefbahnhof kein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis habe. Gemäss Leuthard müssten Tiefbahnhof und Bypass aufeinander abgestimmt werden. Am 16. November gab der Gesamtbundesrat dem generellen Projekt Bypass grünes Licht, heisst es in der Analyse weiter.

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