Luzern: Erste Klimademo im 2021 ist bereits organisiert
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Solche und ähnliche Plakate wird man in der Stadt Luzern auch nächstes Jahr wieder sehen können. (Bild: jal)

«Klimagruppe» im Bruchquartier gegründet Luzern: Erste Klimademo im 2021 ist bereits organisiert

2 min Lesezeit 1 Kommentar 05.12.2020, 10:10 Uhr

Trotz Corona soll auch im kommenden Jahr wieder flächendeckend für das Klima demonstriert werden. In Luzern werden nun bereits erste Aktionen geplant. Ziel: Im Mai sollen wieder hunderte auf die Strasse gehen.

Rund um’s Klima beziehungsweise um die entsprechenden politischen Forderungen dürfte es auch im kommenden Jahr nicht ruhig werden. Denn trotz der anhaltend angespannten Corona-Situation sind verschiedene Gruppen daran, Demonstrationen im kommenden Jahr auf die Beine zu stellen. Auch in der Zentralschweiz und der Stadt Luzern werden Menschen auf die Strasse gehen. Dies teilte «Klimastreik Zentralschweiz» am Samstag mit.

Am 21. Mai 2021 findet im Rahmen des Strike for Future ein grosser Aktionstag statt. In Luzern ist eine Demo mit anschliessendem Rahmenprogramm geplant. Auch andere Organisationen und Bewegungen, die beteiligt sind, tragen Programmpunkte bei. So sind beispielsweise ein Klimaspaziergang und ein Podium vorgesehen.

Es sollen verschiedene Klimagruppen gegründet werden

Bereits für den 17. Januar sind «schweizweit coronakonforme Klimaversammlungen geplant», schreibt die Organisation. Daraus könnten Klimagruppen am Wohnort, am Arbeitsplatz, an Schulen und so weiter entstehen. «Diese sind unabhängig und können selbstständig Aktionen und Projekte initiieren. Auch in der Zentralschweiz sind verschiedenste Klimagruppen geplant oder existieren schon, wie beispielsweise im Bruchquartier in Luzern und an der Kanti Sursee.»

«Ende 2020 leben wir in einer Welt der Krisen. Und dabei zeigt sich, dass die institutionelle Politik darin versagt, Lösungen zu liefern. Mit dem Strike for Future hoffe ich, dass wir es schaffen, die notwendigen Veränderungen selbst in die Hand zu nehmen», lässt sich Annina Rohrer, Mitglied von Klimastreik Zentralschweiz zitieren.

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1 Kommentare
  1. Andreas Peter, 05.12.2020, 10:50 Uhr

    Es könnte sein, dass Europa im nächsten Jahr akutere Probleme hat, als einen ziemlich sinnlosen „Kampf gegen das Klima“ zu führen.
    Die Linken sind doch sonst immer dafür, dass wir Schweizer uns nicht so wichtig nehmen.
    Chongqing (Stadt in China, noch nie gehört?) hat fast gleich viele Einwohner wie die Schweiz und die leben auch nicht in Höhlen.
    Shanghai hat locker doppelt so viele Einwohner wie die CH und Manila dreimal so viel und das sind nur Städte!
    Als wichtigste Massnahme sollte man eine weltweite Geburtenkontrolle einführen, alles andere ist Symbolpolitik und von untergeordneter Bedeutung.
    Komisch, dass man das von den Klimaaktiven nie hört? Damit lässt sich halt schlecht die einheimische Bevölkerung drangsalieren.

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