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Luzern erlebt den ersten Schneetag
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Überall wird nach Kräften geschaufelt: Ein Angestellter befreit die Treppe vor der Credit Suisse am Schwanenplatz vom Schnee. (Bild: bic )

35 Schneeräumfahrzeuge in der Stadt im Einsatz Luzern erlebt den ersten Schneetag

3 min Lesezeit 18.12.2017, 12:50 Uhr

Der erste grosse Schnee: Wenn für Kinder ein langersehnter Wunsch in Erfüllung geht, ächzen Pendler und Hauswarte über lange Arbeitswege und Mehrarbeit. Abgesehen von ein paar wenigen Zwischenfällen hat Luzern den heutigen Montag Vormittag jedoch gut überstanden – trotz des späten Schneefalls.

Kurz vor Weihnachten hält auch in Luzern der Winter so richtig Einzug. Am Montagmorgen waren die Strassen und Plätze in der Stadt Luzern eingeschneit. Kaum jemand ist an diesem Vormittag in der Altstadt unterwegs. Die meisten Personen, die anzutreffen sind, sind Hauswarte und Mitarbeiter des städtischen Tiefbauamtes. Alle sind sie nach Kräften bemüht, die wichtigsten Orte von der weissen Pracht zu befreien.

Jeder Quadratmeter wird geräumt

«Sofern es irgendwie möglich ist, versuchen wir, jeden Quadratmeter in der Stadt zu räumen», erklärt Florian Aschbacher, Leiter Betrieb- und Strassenunterhalt bei der Stadt Luzern. Seine Leute seien seit sieben Uhr morgens mit dem Räumen der Strassen und Plätze beschäftigt. Knapp 130 Personen und 35 Fahrzeuge stehen im Einsatz.

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Die Stadt ist in erster Linie bemüht, neuralgische Punkte wie Treppen oder Bushaltestellen vom Schnee zu befreien. Dies habe Priorität, so Aschbacher. «Aufgrund des starken Schneefalls mussten wir einige Stellen dieses Mal mehrmals räumen», sagt er.

Stets in Alarmbereitschaft

Derart starken Schneefall hätte es in den vergangenen drei Jahren nicht mehr gegeben, so Aschbacher. Solche Situationen seien folglich für alle Beteiligten nicht alltäglich und stellen die Verantwortlichen vor gewisse Herausforderungen.

Widrige Umstände heute Morgen in Luzern.

Widrige Umstände heute Morgen in Luzern.

(Bild: bic)

Ab November sei man allerdings stets unter Alarmbereitschaft. Wenn Schneefall angekündigt ist, steht jeweils die ganze Nacht eine Person im Einsatz, welche die Lage in der Stadt laufend überprüft. Dadurch sei es möglich, bei Bedarf umgehend zu reagieren.

Der Schnee hat heute Morgen allerdings erst um sieben Uhr eingesetzt, weshalb die Strassen bis zum grossen Morgenverkehr noch nicht komplett geräumt werden konnten. Wegen der grossen Schneemenge wird das Strasseninspektorat heute von der Stadtgärtnerei unterstützt. Diese werde jeweils in besonderen Situationen wie heute Vormittag aufgeboten, sagt Aschbacher.

Andere Aufgaben bleiben liegen

Weil aufgrund des vielen Schnees sämtliche Personen der Strassenreinigung für die Räumung der Strassen und Plätze abgestellt werden müssten, könnten an Tagen wie heute andere Tätigkeiten wie das Leeren der Abfalleimer nicht ausgeführt werden, erklärt Aschbacher. Dies könne mitunter zu schwierigen Situationen führen.

Dies werde aber erst zu einem Problem, wenn der Schneefall drei oder mehr Tage anhält. Da die Temperaturen im Verlauf des Tages ansteigen würden, werde man während des Tages wohl wieder zum normalen Tagesgeschäft übergehen können.

(Bild: bic)

Auch wenn es immer sehr viel zu tun gäbe, sei das Räumen der Plätze in der Stadt für die Angestellten jeweils eine willkommene Abwechslung zum Alltag. «Man sieht, was man gemacht hat», sagt Florian Aschbacher.

Keine grossen Zwischenfälle

Trotz des starken Schneefalls sind auch bei der Luzerner Polizei keine grösseren Zwischenfälle bekannt. Zwar sei es auf dem ganzen Kantonsgebiet zu einigen kleinen Unfällen gekommen. Dabei gab es aber weder verletzte Personen noch grössere Schäden, so Mediensprecher Urs Wigger. Auch von verunglückten Velofahrern ist bei der Polizei nichts bekannt.

Teilweise sei es vielerorts zu kleineren Staus gekommen, so Wigger. Dies sei jedoch normal, da die Leute aufgrund des Schnees etwas langsamer fahren würden. Grössere Einschränkungen oder Verkehrsbehinderungen wären ausgeblieben.

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