Luzern: Die Eichwäldli-Bewohner lancieren eine  Petition
  • News
Um die Zukunft des Eichwäldlis wird weiter gerungen. (Bild: ida)

Besetzte Liegenschaft Luzern: Die Eichwäldli-Bewohner lancieren eine Petition

1 min Lesezeit 11 Kommentare 27.04.2021, 18:48 Uhr

Die Familie Eichwäldli will den Stadtrat mittels einer Petition zum Umdenken bewegen. Diese soll mit 1000 Unterschriften eingereicht werden.

Die unendliche Geschichte um das Haus am Murmattweg 2 bei der Allmend ist um ein weiteres Kapitel reicher. So lanciert die Familie Eichwäldli nun eine Petition mit dem Namen «Eichwäldli muss bleiben!». In der Petition wird der Stadtrat erneut aufgefordert, «eine gesamtheitliche Neubeurteilung zum Zustand des Hauses, finanziell getragen von der Familie Eichwäldli, zuzulassen», wie es in einer Mitteilung heisst. Diesen Vorschlag unterbreiteten die Bewohner des Eichwäldlis bereits im Februar (zentralplus berichtete).

Das erklärte Ziel der Bewohner sind nun 1000 Unterschriften, dann werde die Petition eingereicht. Ihre Argumente fassen die Petitionäre in einem Video nochmals zusammen:

«Mit der Petition erhofft sich die Familie Eichwäldli, die Stadt von ihrem destruktiven Kurs abzubringen», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Stadt werfen die Bewohner «etliche Einschüchterungsversuche» und ergebnisoffene Gespräche vor. Das Haus hätte eigentlich Mitte Februar definitiv verlassen werden müssen (zentralplus berichtete).

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

11 Kommentare
  1. Gabor Markgraf von Esterhazy, 28.04.2021, 08:57 Uhr

    Herrgott lass es Geduld vom Himmel regnen!!
    Oder auch: Lässt sich ein längst gerissener Geduldsfaden eigentlich wieder zusammenklöppeln?

  2. Dunning-Kruger, 28.04.2021, 08:01 Uhr

    Das ist jetzt wirklich das Allerletzte, was ich unterschreiben würde!
    Hingegen wäre meine Unterschrift unter eine Petition «Setzt diesem Eichwäldi-Fiebertraum und grotesker Minderheitenbevorzugung nachhaltig ein Ende – JETZT» gewiss!

  3. eugen, 28.04.2021, 07:23 Uhr

    So ein Schwachsinn! Schmeisst die raus, traurig was unsere Politik hier zu bieten hat!

  4. Daniel Steiner, 28.04.2021, 06:27 Uhr

    Wann begreift die Familie Eichwäldli endlich dass Abmachungen und Gesetze auch für sie gelten? Lasst endlich räumen und die Bagger auffahren. Sie hatten jetzt Zeit genug sich Alternativen zu suchen. Sie sind ja frisch und selbstrefktietiert wir andere sagen…

  5. Tobias Mueller, 27.04.2021, 20:23 Uhr

    Generation «Ich – alles – subito, oder ich schmeisse mich im Supermarkt brüllend und tobend auf den Boden.»

  6. Peter Bitterli, 27.04.2021, 20:18 Uhr

    Diese sogenannte „Familie“ ist zu allem Überfluss auch noch so unsäglich phantasielos, humorlos, unkreativ und halsstarrig. Unterwegs mit den Sympathiewerten einer Darmgrippe.

    1. Taube Trauben, 27.04.2021, 23:17 Uhr

      Das Video beweist das Gegenteil: fantasievoll und frisch, gute Argumente und erst selbstreflektiert und mit Witz. Solche Stadtbewohnerinnen und -bewohner sind mir allemal lieber als Gift und Galle verspritzende Ewiggestrige. Meine Stimme haben sie! Also nicht SIE, Herr Bitterli!

    2. Peter Bitterli, 28.04.2021, 05:25 Uhr

      Dass ausgerechnet Leute mit offensichtlich vulgärsozialistischer Gesinnung, gut abgehangenem Provinzsendungsbewusstsein, kämpferromantischen Pseudonymen und peinlichen alternativkulturellen Reminiszenzen an die „Bewegung 1980“ Anderen vorwerfen „ewiggestrig“ zu sein, ist ja nur noch mit der automatisierten Produktion von Worthülsen ohne grossen Umweg über gehirnnahe Regionen erklärbar. Man kann sie ja ohne weiteres etwas spielen lassen. Aber irgendeinmal ist halt fertig mit Sändelen, und die Hosenböden gehören trockengelegt.

    3. Setzen, sechs!, 28.04.2021, 08:05 Uhr

      Bitterli: Wortgewaltig zurück gebrüllt und stringent analysiert! Die Ewiggestrigen und Rückständigen sind in dieser causa wohl in einer dramatischen Mehrheit. Vulgärsozialistische Gesinnung – grossartig diese Enttarnung voll auf die Zwölf!

    4. Marc, 28.04.2021, 09:54 Uhr

      Das mit den Sympathiewerten einer Grippe trifft eher auf den bitteren Bitterli zu.

    5. Hugo Ball, 28.04.2021, 14:21 Uhr

      Ich mag Bitterli und seine träfen, messerscharfen Analysen – die Wahrheit schmerzt nur allzu oft – ungemein gerne! Schätze seinen hellen, klaren Geist und seine rhetorischen Fähigkeiten eines alten Stoikers. Nicht jede/r mag die bittere Pille der Wahrhaftigkeit ohne Murren schlucken. Besonders ungern offenbar diejenigen, die sich ihr Weltbild dogmenhaft und nach utopischen Grundsätzen zusammenzimmern. Und dann von allen anderen blinde Gefolgschaft erwarten (schon die nächste Utopie). Das beste Beispiel hierfür liefern ja die Eichwäldlionesen gleich selbst: Anarchisten und Libertäre rufen den Rechtsstaat zu Hilfe, wenn sie in Bedrängnis (völlig zurecht) geraten. Noch Fragen? Widerspruch in vollendeter, auskristallisierter Form!

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF