Luzern: Der «Familie Eichwäldli» bricht die politische Unterstützung weg
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Der längliche Anbau ist der hauptsächliche Zankapfel zwischen der Stadt Luzern und der «Eichwäldli-Familie». (Bild: ida)

Linke fordert vorläufigen Erhalt des Hauses Luzern: Der «Familie Eichwäldli» bricht die politische Unterstützung weg

5 min Lesezeit 18 Kommentare 05.01.2021, 05:00 Uhr

Am 1. Februar müssen die Bewohner des «Eichwäldli» in Luzern die ehemalige Soldatenstube verlassen haben. SP und Grüne kämpfen weiterhin dafür, dass das Haus teilweise und zumindest noch eine Weile genutzt werden kann. Ein kompletter Abriss rückt aber auch für sie näher.

Bei der Stadt Luzern dürften viele einem Ende der leidigen Geschichte rund um die ehemalige Soldatenstube entgegenfiebern. Geht es nach der Stadt, soll das letzte Kapitel beim Luzerner Eichwald am 1. Februar geschrieben werden. Denn spätestens an diesem Datum müssen die Bewohner das Haus an der Murmattstrasse 2 verlassen haben. Ob es so weit kommt, darf aufgrund der bisherigen Erfahrungen zumindest bezweifelt werden.

Und wie es scheint, will auch die Politik der Geschichte noch einen Epilog anhängen. Diesen Montag haben die Grünen/Jungen Grünen und die SP einen dringlichen Vorstoss im Stadtparlament eingereicht. Er fordert, auf einen sofortigen Abriss des Gebäudes zu verzichten.

Forderung: Kein Abriss auf Vorrat

«Die Kommunikation zwischen den heutigen Bewohnenden und dem Stadtrat wurde durch verschiedene Vorkommnisse erschwert», heisst es in dem Postulat. «Es macht aber wenig Sinn, aufgrund dieser Situation das Gebäude ohne dringende Not einfach abzureissen, ohne zu wissen, was auf dem Grundstück anschliessend vorgesehen ist.»

Deshalb fordert Linksgrün den Stadtrat auf, vorerst vom Abriss abzusehen und stattdessen den heutigen Wohnteil zu sichern. «Mit einfachen baulichen Massnahmen scheint eine Instandhaltung des Haupthauses für rund ein Jahr und eine Abtrennung der Soldatenstube relativ kostengünstig realisierbar und würde zumindest verschiedene Optionen für die zukünftige Nutzung des Areals offenlassen», so SP und Grüne.

«Dass der Anbau trotz Auflagen von den Bewohnenden genutzt wurde, ist nicht tolerierbar.»

Grüne und SP

Diese Zeit solle genutzt werden, um zusammen mit dem Quartier und anderen interessierten Gruppen einen «ernsthaft offenen partizipativen Prozess zu führen und eine kreative Zwischennutzung des Areals zu ermöglichen».

Bewohner hielten sich nicht an Abmachung

Zur Erinnerung: Im so genannten Gebrauchsleihvertrag zwischen der Stadt und den Bewohnern des Hauses wurde festgehalten, dass ausschliesslich der Wohnbereich, also der südliche Teil des Gebäudes, genutzt werden darf. Die Nutzung des flachen Anbaus ist hingegen nicht zugelassen.

Geht es nach links-grün, soll der linke Gebäudeteil noch ein bisschen erhalten bleiben. Dafür soll der flache Anbau (rechts) geopfert werden.

An diese Vereinbarung hat sich die «Familie Eichwäldli» bekanntlich nicht gehalten. Auch waren zeitweise mehr Leute im Gebäude, als mit der Stadt abgemacht (zentralplus berichtete). Dies führte mittlerweile auch zu Unmut bei den Linken: Zum Anbau schreiben sie: «Dass dieser trotz Auflagen von den Bewohnenden genutzt wurde, ist nicht tolerierbar.»

Wird ein bewohntes Areal eher genutzt?

Das Postulat hat angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse im Grossen Stadtrat gute Chancen. Allerdings: Die nächste Sitzung findet am 4. Februar statt. Dann müssen die Bewohner des Eichwäldli also bereits draussen sein. Kommt der Vorstoss nicht zu spät? «Wir erwarten, dass der Stadtrat nun bis nach der Parlamentssitzung mit weiteren Schritten zuwartet, was das Haus betrifft», sagt Erstunterzeichner Jona Studhalter von den Jungen Grünen auf Anfrage.

Der 25-Jährige hält fest, dass es in den kommenden Monaten eher zu einer Nutzung komme, wenn das Haus bewohnt sei. Er denkt dabei an die Terrasse und den Garten hinter dem Gebäude. Dies, da die Stadt bislang keine Pläne für eine Zwischennutzung vorgelegt hat. So bestünde auch für das Quartier weiterhin ein Mehrwert und das Haus würde sich nicht einfach zu günstigem Wohnraum für die Bewohnerinnen wandeln, erklärt Studhalter.

«Auch ich bin nicht dafür zu haben, dass die Stadt mehrere hunderttausend Franken in das alte Gebäude steckt.»

Mario Stübi, SP-Grossstadtrat

Er betont aber auch, dass es nicht darum gehe, dass die jetzigen Bewohnerinnen auf Biegen und Brechen in der Soldatenstube bleiben können. Wer das Haus künftig nutze, lasse das Postulat bewusst offen. Einer möglichen Räumung kann Studhalter indes nichts abgewinnen. «Eine Sicherung des Gebäudes, der Verzicht auf eine Räumung seitens der Stadt und eine Duldung, bis eine Nutzung klar ist, ist der gangbare Weg.»

Ginge es nach den Jungen Grünen, dürfte allerdings auch der Anbau weiterhin genutzt werden. «Bei unserem Vorschlag, noch einmal über die Nutzung des Hauptgebäudes zu reden, handelt es sich um einen Kompromiss, damit wir eine Mehrheit für das Anliegen erreichen können», sagt Studhalter. Auch die SP habe man nur auf diese Weise für die Sache gewinnen können.

Kosten müssen verhältnismässig sein

Dort scheint es ebenfalls nur noch bedingte Unterstützung für die Bewohner der alten Soldatenstube zu geben. «Der Anbau und der Hauptteil des Gebäudes müssen separat betrachtet werden und eine Sanierung muss verhältnismässig sein», sagt Mario Stübi, SP-Grossstadtrat und Mitunterzeichner des Postulats. Aber auch er hält fest, dass ein Abriss voreilig wäre, bevor geklärt ist, ob das Eichwäldli noch irgendwie genutzt werden kann.

Für Stübi ist das Haus per se ebenfalls keine heilige Kuh. «Sollte sich zeigen, dass das Bedürfnis nach einer weiteren Nutzung in keinem Verhältnis mehr zu einer Sanierung steht, kann man meiner Ansicht nach über einen Abriss diskutieren. Auch ich bin nämlich nicht dafür zu haben, dass die Stadt mehrere hunderttausend Franken in das alte Gebäude steckt.»

Nun kommt’s wohl zum vielleicht letzten Showdown

Unabhängig davon, ob und wie lange es in der Causa «Eichwäldli» noch weiter geht, wird die Geschichte die Luzerner Politik zuerst noch einmal beschäftigen. Denn Stübi sieht durchaus Chancen, dass auch einige bürgerliche Politikerinnen dem Postulat zustimmen, wenn dadurch noch einmal eine sachliche und unvoreingenommene Diskussion ermöglicht würde. Dies unter anderem vor dem Hintergrund, dass sich auch der Quartierverein Obergrund sowie Leute aus der Nachbarschaft wiederholt für eine weitere Gesprächsrunde einsetzten (zentralplus berichtete).

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18 Kommentare
  1. Papuela Frangelico, 06.01.2021, 13:45 Uhr

    Es passiert ständig, dass sich Menschen mit sehr viel Geld durch die Hintertür Sachen erlauben können, die dem Souverän vorenthalten bleiben. Wenn sich aber die Schwachen (für die Schwachen) stark machen, dann ist von der gegnerischen Seite auf einmal die Demokratie das höchste Gut.
    Im Fall vom Eichwäldli sehe ich lediglich Menschen, deren Interessen (und sie sind nicht alleine damit) stark untervertreten sind in der Gesellschaft und die lauter sein müssen, damit sie überhaupt gehört werden.
    Wenn wir merken, das wir nicht vertreten sind, weil die, die im System legal etwas bewirken können sich in den Armen der Finanzstarken wohler fühlen, dann müssen wir unbequem werden um leben zu können. Und zwar so lange, bis wir wahr- und ernstgenommen werden.

    1. Stefan Ernst, 07.01.2021, 11:17 Uhr

      Immer wieder erstaunlich wie schnell man sich aus bestimmten politischen Ecken entlarvt und Straftaten rechtfertigt.

  2. Remo Genzoli, 05.01.2021, 12:03 Uhr

    @joseph de mol: „Alles was aber hinter der Grenze eines politischen modus vivendi von Treu und Glauben aber darüber hinausgeht, tendiert bereits schwer in Richtung Günstlingswirtschaft, Bevorzugung und Ungleichbehandlung.“
    ……das verstehe ich unter hass – und wutgegeifer: einfach mal subjektive, unbewiesene behauptungen, anschuldigungen und vermutungen hinaussposaunen.

    1. Joseph de Mol, 05.01.2021, 12:29 Uhr

      @Genzoli: Wenn jedes sachlich vorgetragene Votum ungerechtfertigt mit „Hass; Hetze oder Geifer“ verklammert wird, ist eine inhaltliche Auseinandersetzung längst unmöglich geworden. Ich nenne Ihr Votum ja auch nicht verblendet, weltfremd und historisch anachronistisch! Offensichtlich fühlen Sie sich in Ihren ideologisch-pseudoreligiösen Vorstellungen und von einem subjektiven Moralempfinden dominierten Weltbild angegriffen, welches sich in zwanghaftem Ausagieren im Rahmen politischer Wertvorstellungen abbildet und haben auf der argumentativen, sachbezogenen und dialektischen Ebene „fertig“. Können Sie nicht inhaltlich etwas zum Dialog oder meinetwegen „Vorwürfen“ beitragen? Mein Dank und meine Wertschätzung gebühren Ihnen im voraus.

    2. ÖffÖff, 05.01.2021, 13:09 Uhr

      @Genzoli: Es ist in den letzten Jahren augenscheinlich zur links bis linksextremen Strategie verkommen, alle Meinungen, die der eigenen Lesart nicht entsprechen, mit Hass und Hetze usw. zu diffamieren und bewusst auszugrenzen. Wohlgemerkt ist der linke Tenor dann aber ebenso derjenige, der ununterbrochen Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit fordert. Das ist doch irgendwie widersprüchlich!

  3. Dekadenz, 05.01.2021, 11:06 Uhr

    Die ganze Posse hat den gemeinen Steuerzahler schon bis heute mehrere hundertausend Franken gekostet. Gleichzeitig steht eine ganze Branche der Gastro- und Hotelbranche still und lebenslange Existenzen werden vernichtet. Mein demokratisches Verständnis für die immer noch krasseren Forderungen sind sehr erschöpft. Dass hier SP und Grüne überhaupt noch mitmachen ist nur schwer zu verstehen. Es scheint, dass alles was aus dem Stadthaus kommt und gegen das links-und-nett-Bild spricht im Parlament politisch umgestossen werden muss.
    Es wäre schön, wenn die Quartiervereine, Krippen, Jugendvereine, Caritas, Notschlafstelle etc. dieses Geld erhalten würden – wäre sinnvoller als in diese alte, baufällige Hütte zu stecken. Wie war der Wahlslogan der SP? Ach ja: Für alle statt für wenige

    1. Reinhard Aprilia, 05.01.2021, 11:22 Uhr

      Grossartig diese gnadenlose Enttarnung des SP-Wahlslogans! Wieder mal stehen zwischen Worten und Taten ganze Gebirgsketten! Da sind die Linken objektiv keinen Deut besser als die Partei mit dem Sünneli! Auf beiden Seiten des Spektrums werden vor allem viele und blümerante Behauptungen aufgestellt, die einen gut aussehen lassen sollen und weiter nix! Reine Polit-Propaganda in Worthülsen verpackt.

  4. Remo Genzoli, 05.01.2021, 10:03 Uhr

    Man kann die „Eichwäldlifamiliengeschichte“ daneben finden oder nicht, kein Problem. Einigen Kommentaren zu entnehmen bietet sie aber wenigstens allen Hass- und Wutgeiferern gegenüber allem „links-grünen“ die Gelegenheit, wieder einmal die Sau rauszulassen und erfüllt somit quasi einen therapeutischen Effekt. Auch nicht schlecht, oder?
    Zur Erinnerung: Diese „links-grünen“ wurden in einem demokratischen Prozess gewählt. Vorher hatten nämlich während Jahrzehnten die Bürgerlichen das sagen……der Kanton wird ja immer noch von einem stramm bürgerlichen Männergremium regiert, also nur keine Panik….

    1. Joseph de Mol, 05.01.2021, 10:38 Uhr

      Teilweise richtig gefolgert. Aber die demokratischen Vertreter von links und grün müssen den Interessen der Gesamtbevölkerung auch würdigend Rechnung tragen. In diesem Fall ist diese Prämisse ausgewiesenermassen torpedohaft in Bedrängnis geraten! Interessenvertretung ist bis zu einem gewissen Grad oke und legitim. Alles was aber hinter der Grenze eines politischen modus vivendi von Treu und Glauben aber darüber hinausgeht, tendiert bereits schwer in Richtung Günstlingswirtschaft, Bevorzugung und Ungleichbehandlung. Damit wären dann andere rechtstaatliche und demokratische Prinzipien unterminiert und verletzt. Das wäre ja dann ebenfalls antidemokratisch, rechtlich verwerflich und obendrein diskriminierend oder?

    2. Pfarrer Hehler, 05.01.2021, 12:37 Uhr

      Immerhin versuchen diese bürgerlichen Exponenten in eingemietetem Fremdeigentum pünktlich und vollumfänglich ihre Miete zu bezahlen! Auch an den Bürgerlichen ist nicht alles schlecht, auch wenn es offenkundig grobe Mängel gibt. Zudem wollte es ja der Souverän des Kantons Luzern so. Und wie Sie wissen: „Alle Macht ist beim Souverän“. Demokratie ist eben logischerweise nicht gleichgeschalte und vereinheitlicht, sondern ein lebhaftes, farbenfrohes, mannigfaltiges Wunschkonzert nach Vorstellung, das nach pluralistischen Notwendigkeiten funktionieren muss!

    3. Burch H.P., 05.01.2021, 13:18 Uhr

      Zur Erinnerung: Sehen Sie sich doch bitte einmal die Zustände der 90er Jahre und unter rot/grüner Führung in zB. Deutschland an. Stichwort Agenda 2010 und Eintritt der Bundeswehr in den NATO-Angriffskrieg gegen Serbien (und kommen Sie jetzt nicht mit einem humanitären Einsatz, der Krieg hatte keine UN-Mandat; ist also faktisch völkerrechtswidrig und somit illegal).

      Fassen wir zusammen: Härtester Sozialabbau unter SPD-Schröder nach WW2, erster Kampfeinsatz im Ausland der Bundeswehr unter Bündnis90/die Grünen angeführt von Pazifist Josef Joschka Fischer.

      Sobald links/grün Realpolitik betreiben muss, werden die hehren Ziele oftmals sofort pulverisiert und ins realpolitische Jenseits befördert. Links und grün ist eben nicht automatisch GUT. Das hat die Historie bereits hundertfach widerlegt!

  5. Lloret de Markus, 05.01.2021, 09:20 Uhr

    Warum suchen sich diese sich selber in extremis ausgrenzenden, in ihrem Auftritt beispiellos arroganten und sich selber so ernst nehmenden Widerständler nicht endlich einen privaten Liegenschafts- und Hauseigentümer, der ihrem Anliegen positiv gegenüber steht?

  6. Meinungsvielfalt in Luzern, 05.01.2021, 09:13 Uhr

    Liebes zentral+. Einmal mehr ein Monolog von Grün-Links. Wäre vielleicht ja mal interessant zu hören was die bösen Bürgerlichen dazu meinen!? Wäre das nicht Journalismus? Think about ;))

    1. DeKa, 05.01.2021, 09:39 Uhr

      Ich begrüsse Ihre Idee aus Überzeugung und halte dieses Ansinnen für unabdingbar unterstützungswürdig und wichtig im Sinne einer öffentlichen Darstellung verschiedener Meinungen, Interessen und Standpunkte!!

    2. Redaktion Claudio Birnstiel, 05.01.2021, 10:05 Uhr

      Vielen Dank für Ihren Input. Diese Überlegungen haben wir uns durchaus gemacht. Entscheidend ist bei diesem Artikel aber, dass SP und Grüne, die sich bisher für das Projekt und für den Erhalt des Hauses einsetzen, nun von ihren ursprünglichen Positionen abzurücken scheinen. Folglich ist das der Kern der Geschichte. Wir werden die Debatte jedoch weiterverfolgen und selbstverständlich alle Positionen berücksichtigen.

  7. Gruesse vom Einhorn Schlachthaus, 05.01.2021, 07:32 Uhr

    Herrje, man könnte meinen, es gäbe keine anderen Probleme und Schieflagen in der Stadt Luzern!! Das Thema saugt so unglaublich viel Aufmerksamkeit ab, dass kläppert. Aber es ist spannend, wieviel Einfluss und Sendungsbewusstsein diese Anarchos entfalten können, obwohl das ganze Thema komplett egomanisch daherkommt. Schliesslich hat die demokratische Mehrheit diese nie beauftragt, neue Formen des Zusammenlebens zu entwickeln. Darum folgender Vorschlag: Die Stadt Luzern gibt das Grundstück einem Konglomerat aus SP, Grünen und dem Quartierverein Obergrund (also auch SP und Grüne) im Baurecht in einem Schnellverfahren per Ende Januar 2021ab. Dieses bezahlt den Baurechtszins, handelt die Nutzungsverträge mit den Eichwäldianern aus und sorgt für die bauliche Instandsetzung. Problem gelöst.

    1. Aschi, 05.01.2021, 11:32 Uhr

      Das Problem ist: Es darf sie (die Leistungsbezüger und die Verteidiger der Leistungsbezüger) nichts kosten! Respektive andere (die Allgemeinheit, die dazu erst gar nicht befragt wird) müssen für den gewählten und mit politischem Samt ausgeschlagenen Lebensstil zahlen.

  8. ÖffÖff der XIV., 05.01.2021, 07:01 Uhr

    Grüne und Linke setzen sich wieder und wieder für gesellschaftliche und politische Extrempositionen am aller äussersten Rand ein und sympathisieren mit Leuten, die es mit den Gesetzen – Diktion dieser Gesetze durch die Mehrheit mehr oder minder demokratisch evaluiert, bestimmt und gesetzt – nicht so genau nehmen oder diese Rechtsetzung gar offen ablehnen und Widerstand dagegen organisieren. Rufen diese Systemparteien also demnach zum zivilen Ungehorsam oder gar (pseudo-) revolutionärem Verhalten auf? Cui bono? Nun gut: Sollte die Exekutive in dieser Frage einknicken, ist der Schaden angerichtet und die Botschaft umissverständlich (für alle) gesendet. Wer nur genug renitent ist, dem wird entsprochen. Das könnte unter Umständen ein fatales Signal aussenden; besonders auch für jene, welche mit links/grünen Anliegen wenig bis nichts am Hut haben.

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