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Luzern bekommt den «Nordpol»
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Die Initianten des Projekts «Nordpol» (von links nach rechts): Manuel Kaufmann, Mike Walker, Lior Etter, Morris Etter

Neue Sommerbar beim Reusszopf ab 2017 Luzern bekommt den «Nordpol»

2 min Lesezeit 15.09.2016, 13:30 Uhr

Die Stadt hat die neue Sommerbar beim Reusszopf an das Projekt «Nordpol» der Luzerner Non-Profit-Organisation «Wasser für Wasser» und den Gastronomen Mike Walker und Manuel Kaufmann vergeben. Das Projekt habe durch ein junges, nachhaltiges und innovatives Konzept überzeugt.

Im Rahmen des Projekts «Stadtzentrum Luzern Nord» wird der Reusszopf als Naherholungsraum für die umliegenden Quartiere aufgewertet. Unter anderem werden der Zugang zur Reuss und der Spielplatz neu gestaltet. Zudem sind eine Sommerbar und eine WC-Anlage vorgesehen. «Unser Ziel ist es, dass die Betreiberschaft der Sommerbar zur Attraktivität und Belebung des Naherholungsraums sowie zu Sicherheit und Ordnung während des Sommerhalbjahrs beiträgt», sagt Maurice Illi, Sicherheitsmanager der Stadt Luzern.

Für die geplante Buvette führte die Stadt Luzern ein offenes Betreiberauswahlverfahren durch. Eingegangen sei zwar bloss eine Bewerbung, doch die Verantwortlichen zeigen sich begeistert von der Idee.

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Sommerbar «Nordpol» ab 2017

Eingereicht wurde das Projekt «Nordpol» von der Luzerner Non-Profit-Organisation «Wasser für Wasser» sowie den Luzerner Gastronomen Mike Walker (Metzgerhalle) und Manuel Kaufmann (3 Könige, ehemals Hopfenkranz).

Die Initianten möchten mit einer modernen und nachhaltigen Bar den passenden Treffpunkt für Anwohnende, Studierende und neugierige Luzernerinnen und Luzerner schaffen. Mit dem Nordpol, wollen die Initianten ihre Idee einer vollständig nachhaltigen Bar umsetzen. «Wir sind alle junge Unternehmer und Bewohner der Stadt Luzern und wollen das Stadtbild und den öffentlichen Raum mitprägen» sagt Mike Walker. Die Initianten sind alle seit Jahren im öffentlichen Leben der Stadt aktiv und wollen gemeinsam ein erfolgreiches Projekt mit Vorbildcharakter realisieren. Die Initianten glauben, dass erfolgreiches Wirtschaften und ökologisches sowie soziales Engagement Hand in Hand funktionieren können und sollen. «Dafür möchten wir ein lebendiges Beispiel liefern», so Mike Walker.

So wie auf dieser Skizze soll der Reusszopf ab Frühling 2017 aussehen.  (Bild: zvg)

So wie auf dieser Skizze soll der Reusszopf ab Frühling 2017 aussehen.  (Bild: zvg)

Freude beim Quartierverein

Beim Quartierverein Reussbühl, der im Entscheidungsgremium mitgewirkt hat, freut man sich über den Entscheid: «Wir schätzen es sehr, dass ein so attraktives Konzept eingereicht wurde. Wir sind überzeugt, dass die Sommerbar dem Reusszopf viele neue und spannende Impulse geben wird», sagt Melanie Bernreuther vom Quartierverein.

Die Sommerbar Nordpol soll auf die Sommersaison 2017 (voraussichtlich ab Anfang Mai bis Ende September) erstmals in Betrieb genommen werden.

Da es sich um einen neuen Standort handelt, wird das Nutzungsrecht für die geeignetste Betreiberschaft für fünf Jahre zugesichert. Nach Ablauf dieser fünf Jahre kann die Betreiberschaft um eine einmalige Verlängerung von weiteren fünf Jahren ersuchen. Nach Ablauf dieser Verlängerung wird der Standort neu ausgeschrieben.

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