Luzern: 14-Jährige mit Nacktfotos erpresst
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IT-Forensiker der Zuger Polizei machen Jagd auf Cyberkriminelle. (Bild: Zuger Polizei)

17-jähriger Teenager ist geständig Luzern: 14-Jährige mit Nacktfotos erpresst

2 min Lesezeit 13.11.2018, 10:20 Uhr

Ein 17-jähriger Luzerner brachte eine 14-Jährige dazu, ihm Nacktfotos zu senden. Danach erpresste er sie und verlangte 400 Franken. Das Opfer wandte sich an die Polizei. Diese nahm den Täter fest.

Ein 17-jähriger Teenager aus dem Kanton Luzern hat auf Snapchat eine 14-Jährige kennenglernt. Im Laufe der Zeit habe er die Teenagerin dazu gebracht, ihm Nacktfotos von sich zu schicken.

Der 17-Jährige habe ihr gedroht, ihre Fotos im Internet zu publizieren. Dies, falls sie ihm nicht 400 Franken bezahle. Dies teilt die Kantonspolizei Luzern mit. Nach einer anonymen Geldübergabe habe der Täter noch mehr Geld verlangt.

Daraufhin wandte sich das Opfer an die Polizei. Um an die Daten des Teenagers zu gelangen, musste mittels Rechtshilfeersuchen in Amerika ermittelt werden.

Der Erpresser konnte anschliessend identifiziert und an seinem Wohnort im Kanton Luzern festgenommen werden. Der Jugendliche ist geständig. Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft Luzern.

Bei Sex-Tortion werden vor allem junge Mädchen über die sozialen Medien dazu gebracht, Nacktfotos von sich zu versenden, mit welchen sie in der Folge massiv unter Druck gesetzt und erpresst werden.

In diesem Zusammenhang gibt die Schweizerischee Kriminalprävention SKP Tipps:

  • Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen und Einladungen in sozialen Netzwerken an, wenn Sie die Person nicht zweifelsfrei identifizieren können oder im realen Leben bereits getroffen haben.
  • Machen Sie sich stets bewusst, dass Sie während eines Videochats gefilmt werden könnten und verzichten Sie deshalb auf Handlungen, für welche Sie sich im Nachhinein schämen könnten.
  • Deaktivieren und überkleben Sie Ihre Webcam immer, wenn Sie nicht gerade via Videochat mit jemandem sprechen.
  • Halten Sie das Betriebssystem, den Browser und den Virenschutz Ihrer elektronischen Geräte immer auf dem aktuellsten Stand, um sich vor Malware zu schützen.
  • Informieren Sie Ihr Umfeld über diese Erpressungsmethode.

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