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Lust auf Industriechic? Versteckte Food-Tempel in Zug
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Hier wird Fisch grossgeschrieben: Das El Pescador in Sihlbrugg. (Bild: el-pescador.ch)

zentralplus testet Restaurants im Industriegebiet Lust auf Industriechic? Versteckte Food-Tempel in Zug

4 min Lesezeit 25.05.2017, 16:52 Uhr

Schon alle gängigen und gut zugänglichen Restaurants in Zug ausprobiert, aber Lust, etwas Neues zu entdecken? Ein Ausflug in die Industriegebiete des Kantons könnte sich lohnen. Ein kleiner Guide für Essensliebhaber mit nicht allzu grossem Hang zur Landschaftsästhetik.

Gewiss sind sie den Tag über eine gute Einnahmequelle: Restaurants in Industriegebieten. Klientel findet sich unter den vielen Angestellten, Managern und CEOs wohl reichlich. Einige fangen die Gäste aber nicht nur zum Business-Lunch ab, sondern haben auch am Abend geöffnet. Je nachdem, worauf Sie gerade Lust haben, steht ein Ausflug in verschiedene Gewerbegebiete zur Auswahl. zentralplus hat ein Lokal besucht und weitere Tipps zusammengestellt.

Frischer Fisch in Sihlbrugg

Für unseren Test entscheiden wir uns für einen Besuch beim «El Pescador» an der Sihlbruggstrasse 107 in Baar. Dieses allerdings ist kein reines Restaurant, sondern gleichzeitig ein Fischmarkt. Im März 2017 eröffnet, wirbt das Geschäft mit Nachhaltigkeit und genauer Herkunftsangabe des angebotenen Fisches.

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Dieser kommt nicht nur bei den Kunden in die Tüte, sondern im eigenen Bistro mittags auch auf den Tisch. Als wir zum Mittagessen vorbeischauen, gibt es zwei Tagesmenüs im Angebot sowie einen zusammenstellbaren Meeresfruchtsalat und «Fish’n’Chips» im Take-away. Weiter könnte der Gast an der Theke einen frischen Fisch selbst auswählen, welcher dann vom Koch gleich zubereitet wird.

Impression aus dem Bistro des El Pescador.

Impression aus dem Bistro des El Pescador.

(Bild: lob)

Für uns gibt es Menü 2 – Seeteufel mit Mango-Curry-Sauce, Spargel und Gemüsereis. Damit es einen auch richtig «gluschtig» macht, ist die Küche offen – man kann zuschauen, wie das eigene Gericht Form annimmt, während einem langsam ein feiner Duft um die Nase weht.

Wer vorbeikommt, sollte etwas Zeit einplanen: Das Essen wird zwar schnell serviert, allerdings sollte man sich etwas Zeit nehmen, den Imbiss zu geniessen. Zumindest tun wir das bei unserem Menü. Der Fisch ist zart, der Spargel noch knackig und die leicht süsse Sauce passt super dazu. Die scharfe Note des Gemüsereises rundet die Variation an Geschmäckern ab.

 

Unser Menu – es hat geschmeckt.

Unser Menü – es hat geschmeckt.

(Bild: lob)

Asiatisch und bürgerlich in Rotkreuz

Im Gebiet um den Bahnhof finden sich schon einige Restaurants und Bäckereien. Weiter im Industriegebiet gibt es zwei Restaurants, welche Mittagsgäste bedienen.

Im Rotkreuzer Industrieareal gibt es einerseits den «(Busin)EssCube» an der Birkenstrasse 47, welcher sein Angebot mit dem angrenzenden CurryCube noch um asiatische Menüs erweitert. Zu haben sind so jeweils drei Tagesmenüs (traditionell, asiatisch, vegetarisch) und zusätzlich 1 bis 2 Currys. Etwas weiter entfernt an der Lettenstrasse 7/9 verköstigt das Chez Papa au Premiere seine Gäste mit «feinen, bürgerlichen Menüs». Interessant: Am Samstag wird auf Anfrage und auch am Sonntag mit verkürzten Öffnungszeiten über den Mittag gekocht.

Food-Karte von der Rotkreuzer Industrie.

Food-Karte von der Rotkreuzer Industrie.

(Bild: Google Maps)

Pizza-Romantik und Steaks beim Rigiblick

Beim Gebiet um die Haltestelle Steinhausen Rigiblick tummeln sich, wenn man das Einkaufszentrum Zugerland mitzählt, gleich drei italienische Restaurants beziehungsweise Pizzerien. Neben dem «Primo» beim EKZ-Zugerland gibt es das «Prisma» an der Hinterbergstrasse 24 und das «Mediterraneo» an der Sumpfstrasse 24.

Bei den letzten beiden ist zentralplus ebenfalls schon eingekehrt. Fazit: Die Pizzen sind wirklich lecker und beide setzen stark auf das mediterrane Ambiente. «Chi sà mangiare, sà aspettare» steht im «Mediterraneo» an der Wand: Wer essen kann, kann auch warten. Einem gemütlichen und entspannten Abendessen steht also nichts im Wege. Man könnte sich glatt im Urlaub im Süden wähnen – wäre da nicht der Ausblick auf graue Betonklötze.

Ein reines Steak- und Burgerrestaurant ist das «Toro Toro» an der Turmstrasse 18 bei den 4-Towers, das seine Gäste mit diesem Schnappschuss überzeugen will:

 

In der Gegend, an der Alten Steinhauserstrasse 15, versteckt sich übrigens auch das Lifestyle-Restaurant «The Blinker». Dessen Küchenchefin ist als einzige in der Zentralschweiz mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet (zentralplus berichtete.) Bis auf das «Primo» haben alle Restaurants auch abends geöffnet.

Selbstbedienungszone Bösch

Auch hier im Hünenberger Gewerbegebiet gibt es verschiedene Food-Richtungen: Im Hotel Restaurant Paradies am Bösch 59 sind die verschiedenen Mittagsmenüs eher regional ausgerichtet, das Restaurant wird ausserdem auch am Abend betrieben. Wer auf den Komfort der Bedienung verzichten kann, der könnte beispielsweise auch das Selbstbedienungsrestaurant/Take-away Schlössli am Bösch 32 besuchen – allerdings nur unter der Woche und über den Mittag. Gleiches gilt für den Thai Garden Imbiss, der seine Gäste von Montag bis Freitag über die Mittagszeit verköstigt.

Neugierig geworden? In der Link-Box rechts finden Sie die Links zu den angegebenen Restaurants und Imbisse.

In diesem Sinne: En Guete!

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